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Profit mit der Not Tanz den „Grexit" - Spirituosenunternehmer sichert sich Markenrechte

17.06.2015, 14:11  |  1397   |   |   

Grexit - so raunt es durch Europa. Auf politischer Ebene wird ein Notfallplan für den Austritt Griechenlands aus der Eurozone intensiv diskutiert. ifo-Chef Hans-Werner Sinn fordert sogar den „Weekend-Grexit“, bei dem ein Wochenende zur Umstellung der Währung vom Euro auf den Drachme ausreiche (wallstreet:online berichtete). Vorbereitungen trifft auch ein Unternehmer aus Westfalen. Still und leise hat sich Uwe Dahlhoff mit einem Geschäftspartner bereits im Januar die Marke „Grexit“ beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen.

Wie die „WirtschaftsWoche“ berichtet, rechnet das Duo fest mit einem Grexit. Dann sind die Griechen raus aus dem Euro, aber Europa um einen "europäischen Lemon-Wodka-Likör" mit 16 Volumenprozent reicher. Vermarktet wird das Ganze unter dem Namen „Grexit“, abgefüllt in kleinen Flaschen. Dann wird so richtig gefeiert. Sollte ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone Realität werden, will er gemeinsam mit Gastronomen Grexit-Partys veranstalten, "mit griechischer sowie internationaler Gute-Laune-Musik". Der Unternehmer hat bereits in der Vergangenheit Spirituosen mit politischen Anspielungen auf den Markt gebracht, darunter die Schnäpse "Helmuts Birne" und "Erichs Rache“.

Ob der Flachmann dann auch für Drachme erhältlich sein werde, ist nicht bekannt. Während Griechenland mit oder ohne Grexit eine harte Zeit bevorsteht, sollen beim Spirituosenhersteller die Kassen klingeln. Das Geschäft mit dem Profit kennt keine Grenzen.  

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