S&T Im Vorfeld der Q2 Zahlen

04.08.2015, 09:11  |  1410   |   |   

 

Hannes Niederhauser, Vorstandschef der S&T, bekräftigt im Gespräch mit der Vorstandswoche die Prognose für das Jahr 2015. Er erwartet einen Jahresumsatz von 465 Mio. Euro und einen Konzerngewinn vor Anteilen Dritter von 15 Mio. Euro. „Unsere Wachstumsziele sind ambitioniert. Aber ich bin zuversichtlich diese weiterhin zu erreichen“, so der CEO. Nach eigenen Angaben entwickelt sich die Gesellschaft in allen Bereichen gut. Lediglich in der Umrechnung des russischen Rubels zum Euro „fehlt“ dem Unternehmen etwas Umsatz. „Unser Geschäft in Geschäft in Russland läuft gut. Uns fehlt allerdings etwas Umsatz aufgrund des Verfalls des Rubels. Im Ergebnis hat dies keine Auswirkungen.“ Die Einheit in Russland erzielt einen Umsatz von gut 60 Mio. Euro. Die negative Differenz aus der Umrechnung von Rubel in Euro liegt bei 15 bis 20 Mio. Euro Umsatz. „Im Gegenzug entwickelt sich unser sonstiges Geschäft in Osteuropa sehr stark und deutlich besser als geplant. Wir können den geringeren Umsatz durch den Rubel gut kompensieren, weshalb wir an der Umsatzprognose für 2015 weiterhin festhalten“, erklärt der Firmenchef.

Zu beachten ist ebenfalls, dass die Österreicher im Segment „Appliances Smart Energy“ über die Mehrheitsbeteiligung an NES Verluste zu tragen haben. NES wird 2015 knapp 40 Mio. Dollar umsetzen und den Gewinn um bis 2.5 Mio. Dollar drücken. „Wir haben diesen Effekt bei unserer Gewinnprognose von 15 Mio. Euro berücksichtigt.“ Abzuziehen sind noch Minderheitsanteile, die sich auf gut 1 Mio. Euro belaufen werden. Unterm Strich wird S&T sodann ca. 14 Mio. Euro verdienen oder 33 Cent je Aktie. Die EBITDA-Marge schätzen wir auf 5.5% oder das EBITDA auf 25 bis 26 Mio. Euro.

In Kürze wird das IT-Unternehmen Zahlen für das 2. Quartal berichten. Nach eigenen Angaben ist die Zeit von April bis Juni ordentlich verlaufen. Wir rechnen mit einem soliden Umsatzwachstum von ca. 15 Prozent. Die Gewinnentwicklung dürfte im Einklang mit der Jahresprognose stehen. Negative Überraschungen sind nicht zu erwarten, versichert der CEO. Per Ende März hortet die Firma einen Orderbestand von 165 Mio. Euro und eine Projekt-Pipeline von sage und schreibe 663 Mio. Euro.

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