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Gerry Weber Über den Blues zurück zur heißen Nadel!

Nur noch ein paar Tage, dann veranstaltet der Modekonzern Gerry Weber zum 13. Mal das schon legendäre „Bowers & Wilkins Rhythm 'n' Blues Festival“. Am 24. Oktober ist es so weit, dann treten im GERRY WEBER Event Center im ostwestfälischen Halle Blues-Größen und Newcomer auf. Veranstalter ist die GERRY WEBER Management & Event OHG, Tickets gibt es beim GERRY WEBER Ticketservice. Die Halle ist ausverkauft, die Stimmung gigantisch. Ein voller Erfolg.

So einen wünschen sich die Aktionäre von Gerry Weber auch mal wieder. Die bekommen beim Blick auf den Aktienkurs den Blues, werden schwermütig und spötteln, Gerry Weber solle doch besser Veranstaltungen managen, als in Sachen Mode immer weiter aus der Mode zu kommen.

Nun, da sind wir ganz anderer Meinung! Wir glauben, dass Gerry Weber von Anlegern und so manchem Analysten zumindest auf mittlere Sicht falsch beurteilt wird. Dafür gibt es viele Gründe.

Nach der vierten Gewinnwarnung hat sich das Sentiment für die Aktien inzwischen vom einstigen Liebling zum Hassobjekt gewandelt. Dies sind genau die Investments, auf die wir als Value-Investoren jahrelang für unsere Fonds, den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und den PRIMA - Globale Werte, warten. Nach einem Bewertungsrückgang um rund 70% (High 39, Low 13) können wir uns am Unternehmen endlich zu den von uns gewünschten Ausverkaufspreisen beteiligen.

Mode für die wachsende Zahl von Best Ager(innen)

Gerry Weber ist mit seinen Marken Gerry Weber, Taifun und Samoon vor allem auf „Frauen im besten Alter“ spezialisiert. Der Konzern spricht mit seinen Passformen, Style und Image Kundinnen mit einem Durchschnittsalter von rund 60 Jahren an. Es sind die „Best Ager(innen)“, die sich bei Gerry Weber einkleiden – eine Zielgruppe, die immer weiter wächst. Denn die Baby-Boomer der 60er Jahre sind heute Anfang, Mitte 50 und wachsen also direkt in das durchschnittliche Kundinnen-Alter von Gerry Weber hinein.

Die jüngere Generation der 25 bis 45jährigen Frauen wird von der Anfang des Jahres übernommenen Marke Hallhuber bedient. Hohe Qualität und eine exzellente Passform der Mode rechtfertigt einen Preis, der oberhalb von Zara, H&M und Mango liegt. So weit, so aussichtsreich.

Das aber reicht zugegebenermaßen noch nicht, um den Laden wieder flott zu kriegen. So war Gerry Weber in der Vergangenheit zu stark vom Großhandel abhängig. Hier sind die Zahlen seit drei Jahren rückläufig. Das Russlandgeschäft ist extrem eingebrochen, und der Konzern ist in puncto Flexibilität schwerfällig, wenn es um eine zügige Anpassung an neue Trends geht. Hinzu kommt, dass man im eCommerce-Bereich weit hinter der Konkurrenz hinterher hinkt.

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Gastautor: Frank Fischer
19.10.2015, 07:47  |  8575   |   |   

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