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Warum die Hoffnung auf Veränderung nach Merkels Abgang sinnlos ist?(+Video)

Gastautor: Heiko Schrang
08.02.2016, 15:35  |  1173   |   |   

Seit gestern bin ich von diversen Auslandsaufenthalten wieder zurück in Deutschland. Nach unzähligen Gesprächen musste ich feststellen, dass es dort so gut wie keinen Menschen gibt, der die Handlung der deutschen Regierung in Bezug auf die Flüchlingsproblematik nachvollziehen kann. Auf noch weniger Verständnis stößt aber das Verhalten der deutschen Bevölkerung, die dem Anschein nach alles über sich ergehen lassen.

Hier geht es zum neuesten Video von Schrang TV zu diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=P4IG-qzwyh0

Einige Gesprächspartner, mit denen ich über diese Thematik philosophierte, fragten, ob es vielleicht an dem Schuldkomplex liege, der sich aus Ihrer Sicht quer durch die deutsche Bevölkerung zieht.

Man hat dort das Gefühl, dass Anpassung, Schuldgefühle und Minderwertigkeitskomplexe die Mehrheit der Deutschen beherrschen. Mir wurde mehrmals die Frage gestellt, ob die Ursache vielleicht an dem durch die USA inszenierten Umerziehungsprogramm liegt, was nach Ende des 2.Weltkrieges in Deutschland durchgeführt wurde. Bei meinen Gesprächen ging es ursprünglich um den Rechteverkauf an meinem Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“, in dem ich detailliert auf dieses Thema eingegangen bin. Erstaunlich für mich war, dass nach so langer Zeit dieses Umerziehungsprogramm, was höchstwahrscheinlich das deutsche Volk geistig und seelisch verändert hat, im Ausland auf so ein reges Interesse stößt.

„Die Amerikaner haben unser Unterbewusstsein kolonisiert“, sagte einer der Hauptdarsteller in Wim Wenders Film „Der Lauf der Zeit“ (1976), denn  „Niemals zuvor oder danach haben die USA ein derart aufwendiges Kulturprogramm im Ausland aufgelegt.

3.500 Mitarbeiter verfügten über die Hälfte des Etats von Hochkommissar McCloy, nämlich 48 Millionen Dollar in den Jahren 1950 bis 1952.“ Die Amerikaner waren bei diesem Programm auch federführend, und benannten ihre Abteilung für psychologische Kriegsführung‘ in ‚Abteilung für Informationskontrolle‘ um. Die Hauptaufgabe bestand darin, dass sie die Lizenzen für Verleger, Rundfunkdirektoren, Filmintendanten sowie für Herausgeber von Zeitungen und Zeitschriften vergaben.

Aus diesem Grunde wurden ca. 1.500 Deutsche ausgewählt, um als Führungskräfte den Umerziehungsprozess im Sinne der Abteilung für Informationskontrolle durchzuführen. Diese verfolgten den Zweck, mit einer geistigen und moralischen Reform den Wandel im Denken herbeizuführen. Massiv daran beteiligt war der amerikanische Geheimdienst CIA, der in den folgenden Jahrzehnten, wie der an der Columbia University unterrichtende Historiker Volker Rolf Berghahn schreibt, mehrere hundert Millionen Dollar für zwei transatlantische Kulturkriege aufgewandt hat. Gesteuert wurden diese Kulturkriege von Washington aus.

Das Zeitungswesen koordinierte nach Kriegsende in Westdeutschland Shepard Stone, der im Hochkommissariat von John McCloy arbeitete  und die Public-Affairs-Abteilung leitete. Neben dem Zeitungswesen gehörten zu seinem Zuständigkeitsbereich ebenfalls Medien, Kunst und Wissenschaft.   Wie eng die Verstrickungen zwischen deutschen Verlegern und Journalisten mit der CIA gewesen war, wurde bereits in einer ‚arte‘-Dokumentation vom 29.11.2006 unter dem Titel „Benutzt und gesteuert – Künstler im Netz der CIA“ berichtet.

Rückwirkend betrachtet, stellt die Kulturoffensive in Deutschland einen großen Erfolg für die Amerikaner dar, da sie in ihrem Sinne maßgeblich in die Kultur, Politik und das Medienwesen eingegriffen haben und damit fast alle ihre Ziele verwirklichen konnten.

Meine ausländischen Gesprächspartner bekräftigten die Idee, dass es auch aus Ihrer Sicht mittlerweile an der Zeit ist, dass auf Schuld und Angst basierte Verhalten der deutschen Bevölkerung  gegen Zivilcourage und zivilen Ungehorsam einzutauschen.

Erkennen-Erwachen-Verändern

Ihr Heiko Schrang

Der Besteller: „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen “ ist jetzt in der 11. Auflage erhältlich.

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