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Konjunktur USA Steigende Kernrate - Makroökonomischer Handlungsdruck nimmt für die Fed zu

19.02.2016, 16:26  |  852   |   |   

Der US-Verbraucherpreisindex hat im Januar gegenüber dem Vormonat (mom) stagniert. Die Jahresteuerung (yoy) nahm von 0,7 auf 1,4 Prozent zu. Klammert man Energie- und Nahrungsmittelpreise aus, dann stieg die Kernrate um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies ist die höchste Kern-Inflationsrate seit Mitte 2012, kommentieren die Analysten der DekaBank.

Das wichtigste Inflationsmaß der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) - der Deflator der privaten Konsumausgaben ohne Lebensmittel und Energie - dürfte im Januar um 0,20 Prozent mom angestiegen sein. Daraus errechne sich laut Deka-Experten eine Jahresteuerung zwischen 1,5 und 1,6 Prozent.

Sowohl die Preis- als auch die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen erhöhen den Handlungsdruck für die Fed. Das bedeute auf der einen Seite, dass aus es für die US-Notenbank aus makroökonomischer Sicht keinen Spielraum gebe, die angedachte Leitzinserhöhung im März zu verschieben. Auf der anderen Seite jedoch, dürften die Finanzmarktturbulenzen zu einer abwartenden Haltung der Fed führen.
 



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