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Marktkommentar: JP Morgan AM: Renteninvestoren werden ins Risiko gedrängt
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Marktkommentar JP Morgan AM: Renteninvestoren werden ins Risiko gedrängt

Nachrichtenquelle: Asset Standard
06.05.2016, 12:55  |  561   |   |   

Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan AM: "Die Renditen im Investment-Grade-Bereich dürften durch die Maßnahmen der EZB in den Keller fallen. Das drängt Investoren in Anleihen mit höherem Risiko und längerer Laufzeit."

Die Renditen am Rentenmarkt sind im März nochmals deutlich zurückgegangen. Das erschwert institutionellen Investoren das Erreichen ihrer Zielrenditen. Chancen gebe es aber dennoch, erklärt der Fondsanbieter J.P. Morgan - zum Beispiel am Aktienmarkt.

Für institutionelle Investoren aus Europa dürfte es in den kommenden Monaten noch schwerer werden, mit Anleihen auskömmliche Renditen zu erzielen, erklärt J.P. Morgan Asset Management. Seit März hat sich das Niedrigzins-Szenario noch verschärft, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) eine Senkung ihres Einlagezinses auf -0,4 Prozent verkündete, den Leitzins auf null senkte sowie eine Erhöhung und Ausweitung ihres Anleihekaufprogramms bekanntgab, das sich nun auch auf Unternehmensanleihen im Investment-Grade-Bereich erstreckt.

"Die Renditen im Investment-Grade-Bereich dürften durch die Maßnahmen der EZB in den Keller fallen. Das drängt Investoren in Anleihen mit höherem Risiko und längerer Laufzeit", sagt Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan. Dieser Trend sei nicht nur in Europa, sondern weltweit zu beobachten. Insgesamt weise bereits ein Drittel aller globalen Staatsanleihen negative Renditen auf. "Anleger werden ihr Portfolio weiter anpassen müssen. Entweder müssen sie ihre Renditeerwartungen zurückschrauben oder höhere Risiken eingehen - vielleicht auch beides", so Galler.

Rezession abgesagt, Aktien wieder interessant

Trotz der schwierigen Bedingungen ist es nicht unmöglich, Rendite zu erzielen. Chancen könnten sich am Aktienmarkt ergeben, wobei die Maßnahmen der Zentralbanken in diesem fortgeschrittenen Zyklus kaum noch für Kursgewinne sorgen dürften. Vielmehr sei laut Galler das Ausmaß der Gewinnentwicklung der Unternehmen entscheidend, denn eine weitere Ausweitung der Bewertungen ist eher unwahrscheinlich. Die globale Wirtschaft zeige aktuell keine Anzeichen einer drohenden Rezession, weshalb Aktien noch Chancen bieten.

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