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Allianz-Tochter Pimco muss Jobs streichen

Gastautor: Dieter Fischer
21.06.2016, 09:30  |  1330   |   |   

Wieder negative Schlagzeilen: Allianz-GI-Schwester Pimco muss 68 von 2.300 Jobs streichen. Derweil erklärt der ehemalige Co-CIO Mohamed El-Erian seinen aktuellen Job.

Grund für die Jobstreichungen sei der Rückgang des verwalteten Vermögens nach dem Abgang von Pimco-Mitgründer Bill Gross, teilte das Unternehmen mit. Nach der Demission von Gross, der die Allianz-GI-Schwester im September 2014 im Streit verlassen hat, zogen Investoren z.B. aus dem Flaggschifffonds Total Return Bond Milliarden Dollar ab. Offensichtlich werden die Ressourcen auch taktisch angepasst. In einer internen Mitteilung heißt es, die aktivere "dividend strategies fund range" werde abgebaut, der eher systematisch und passivere Bereich "Research Affiliates Equity Income (RAE)" gestärkt. 

Derweil erzählt der ehemalige Pimco Co-CIO in der "Financial Times" ein wenig aus seinem aktuellen Berufsleben. Etwa die Hälfte seiner Zeit verbringe er in verschiedenen Gremien, Meetings oder Managertreffen, für die ihn die deutsche Allianz ihn eingekauft hat. Ein Viertel seiner Zeit verbringe er mit Schreiben (u.a. Kolumnen für die FT), ein weiteres Viertel mit Barrack Obamas "global development council", den er ebenfalls berät. 

Den Job als Fondsmanager des Total Return Bond Fund machen inzwischen andere. Genauer gesagt, drei andere: Ein Team bestehend aus den Kollegen Scott Mather, Mark Kiesel und Mihir Worah. 

(DIF)

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