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BREXIT Alles zurück auf Los? Britischer Minister regt zweites Referendum an

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
28.06.2016, 05:45  |  14619   |   |   

LONDON (dpa-AFX) - Nach der britischen Volksabstimmung für einen EU-Austritt hat der Gesundheitsminister des Landes ein zweites Referendum vorgeschlagen. Darin solle es aber nicht darum gehen, einen Brexit doch noch abzuwenden, schreibt Jeremy Hunt in einem Gastbeitrag für den "Daily Telegraph". Vielmehr müssten die Bedingungen, unter denen Großbritannien die EU verlasse, den Wählern nochmals zur Abstimmung vorgelegt werden. Dies könne entweder in einem weiteren Referendum geschehen oder über das Wahlprogramm seiner konservativen Partei bei den nächsten Parlamentswahlen.

Austritts-Uhr erstmal nicht ticken lassen

Hunt ist der Zeitung zufolge der erste britische Minister, der sich für ein solches Folge-Referendum ausspricht. Aus seiner Sicht sollte London die Austrittsklausel in Artikel 50 des EU-Vertrags nicht sofort ziehen, weil dann eine zweijährige Verhandlungsfrist beginnen würde, nach deren Ablauf Großbritannien ohne jede Abmachung aus der Union fliegen könnte: "Bevor wir also die Uhr ticken lassen, sollten wir einen Deal aushandeln und ihn dem britischen Volk vorlegen."

Das Ziel: Rechte, aber keine Pflichten

An dem in Brüssel mit Entsetzen aufgenommenen Ergebnis des ersten Votums will Hunt nicht rütteln. "Großbritannien muss und wird die EU verlassen", bekräftigte er. Ihm schwebe aber der Status einer Art "Norwegen Plus" vor - mit vollem Zugang zum EU-Binnenmarkt und einer Kompromisslösung bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit, um Zuwanderung besser kontrollieren zu können. Wenn die Europäische Unionon eine schnelle Trennung von Großbritannien wolle, müsse sie einem solchen Modell zustimmen, meint Hunt./mk/DP/zb

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Kommentare

Zitat von goldrainEngland raus! Island hat gezeigt wie schnell es gehen sollte. Wieso kündigen nicht die 27 Staaten der EU?
Dafür mit Russland in Verhandlungen treten. Europa ( besonders Deutschland) ging es immer gut, wenn man mit Russland auf gleicher Augenhöhe zusammen gearbeitet hat. Um die Ukraine sollen sich von mir aus die Amerikaner und Engländer kümmern.


Dass Deutschland und ganz KontinentalEuropa gut beraten ist ein gutes und freundschaftliches Verhältniss zu Russland zu haben ist richtig.

Dass sich die Amis and Brits um Osteuropa vom bBaltikum bis zur Krim kümmmern sollen wäre dem aber eher abträglich. Denn genau das wollen die ja nur.
Schau Dir mal das hier an :

https://www.youtube.com/watch?v=lBYcuJb6Qb0

Um den amerikanischen Grossmachts-Allmachtspantasien entgegenzutreten ist Kontinentaleuropa auch gut beraten ein gutes und freundschaftlichen Verhaltniss zur den Briten zu halten, denn GB gehört nun mal zu Europa und liegt nicht auf der Nordamerikanischen Kontinentalplatte.
*** das könnte auch noch Nord Korea auf den Plan bringen, jetzt einen Antrag auf Mitgliedschaft für die EU zu stellen ...

die Engländer sollen erst mal richtig rechts fahren lernen, damit nicht so viele Geister Wähler unterwegs sind ***
wie ich schon sagte es wird solange gewählt bis das Ergebniss stimmt, ABER in dem FALL stimmt das Ergebniss, irgendeine Sau muss halt durchs Dorf getrieben werden.
Ich würde vorschlagen, dass dann auch Österreich noch mal abstimmt, und diesmal ohne Tricksereien.

Dieses ausbeuterische EU-Konstrukt, welches nur zum Ziel hat, die Taschen der Großkonzerne vollzumachen, sollte endlich wieder abgeschafft werden. Schlimmerweise haben die Medien die Menschen hier derart hirnmanipuliert, dass sie glauben, die EU hätte weitere positive Aspekte als nicht mehr seinen Ausweis an den Landesgrenzen vorzulegen und auf Malle keine Pesetas mehr aus dem ATM zu ziehen.

Wie blind müssen die Menschen sein, um nicht zu erkennen, dass diese EUdSSR die Bürger in die Knechtschaft zwingt und an den Rande eines großen Krieges gegen Russland.
England raus! Island hat gezeigt wie schnell es gehen sollte. Wieso kündigen nicht die 27 Staaten der EU?
Dafür mit Russland in Verhandlungen treten. Europa ( besonders Deutschland) ging es immer gut, wenn man mit Russland auf gleicher Augenhöhe zusammen gearbeitet hat. Um die Ukraine sollen sich von mir aus die Amerikaner und Engländer kümmern.

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