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Personen Portrait Münsterländische Bank Stiftungsfonds R: Möglichst breite Streuung und systematisches Risikomanagement

Nachrichtenquelle: Asset Standard
04.07.2016, 17:46  |  610   |   |   

Fondsprofil

Beim MLB Stiftungsfonds werden 80% in sicherheitsorientierte auf Euro lautende festverzinsliche Wertpapiere angelegt. Besondere Möglichkeiten kommen durch die restlichen 20% mit der Investition in ausschließlich dividendenstarke Aktienwerte aus Europa und Nordamerika. In einem mehrstufigen Auswahlprozess wird ein Anlageuniversum mit knapp 2.400 Titeln aus Europa und Nordamerika durchleuchtet. Aktien aus diesen Regionen bieten qualitativ die besten Prognosedaten. Neben der quantitativen Prüfung erfolgt im Anschluss eine qualitative Auswahl. Unser spezielles Verfahren führt am Ende zu einem Portfolio von rd. 20 dividendenstarken Qualitätswerten. Grundsätzlich wird in ein konservatives und transparentes Portfolio investiert und können daher bis auf Absicherungen auf den Einsatz von Derivaten verzichten.

Wie setzen Sie diese Ziele in Ihrem Fonds um?

Ob bei Aktien oder Zinspapieren ist dem Portfoliomanager der Münsterländische Bank Thie & Co. eine möglichst breite Streuung der Titel, zum anderen aber auch ein systematisches Risikomanagement sehr wichtig. Wir als Bank sitzen im selben Boot wie die Stiftungen. Wir verwalten fremdes Geld.

Wie lange existiert dieser Investmentprozess?

Mit seiner Erstauflage im April 2014 ist dieser Fonds 2 Jahre am Markt, zugrunde liegt ihm jedoch die langjährige Erfahrung des unabhängigen Vermögensmanagements der Privatbank mit westfälischen Wurzeln.

Welche Entwicklung an den Märkten erwarten Sie?

Die Weltwirtschaft befindet sich in moderatem Wachstum, welches sich am langfristigen Durchschnittswachstum orientiert. Das Zinsniveau in den führenden Wirtschaftsregionen der Welt liegt weit unterhalb des langfristigen Durchschnitts. Daher sind u. E. Anlagen in Sachwerte mit substanziellem Hintergrund zwingend erforderlich, um Renditen oder zumindest den Kapitalerhalt zu gewährleisten. Bei dieser Anlage in Aktien und unternehmerisch geprägten Anleihen rechnen wir allerdings mit weiter steigender Volatilität der Märkte und auch zwischenzeitigen größeren Verwerfungen. Den langfristig positiven Trend einer auf Substanzwerten basierenden Anlagestrategie sehen wir dadurch nicht gefährdet.

Was unterscheidet Ihren Fonds von anderen in diesem Segment und warum sollte man investieren?

Die Entscheidung, ein spezielles Anlageprodukt für die Zielgruppe Stiftungen (und Privatanleger mit einer tendenziell ähnlich sicherheitsorientierten Zielsetzung) zu entwickeln, fiel auf Anregung aus dem eigenen Kundenkreis. Daher wurde gemeinsam mit Stiftungen ein Konzept entwickelt, das möglichst einfach nachvollziehbar und für den Investor leicht zu kontrollieren ist. Es gibt eine Vielzahl von Stiftungsfonds mit unterschiedlichsten Anlagemöglichkeiten für Stiftungen und konservative Anleger. Viele sind in ihrer Struktur komplexer, sodass es für Anleger nur sehr schwer möglich ist, Risiken und Chancen selbst zu bewerten.

Welche Vorteile bietet Ihr Fondskonzept gegenüber klassischen Buy-and- Hold-Produkten für Stiftungen?

Es ist ein konservatives Anlagekonzept, das eine konsequente Dividendenstrategie mit professionellem Risikomanagement kombiniert, so dass attraktive jährliche Ausschüttungen auch dann möglich werden, wenn festverzinsliche Wertpapiere nur wenig Rendite erbringen. So ist eine Titelauswahl bei Aktien grundsätzlich an langfristigen Zielen und langer Haltedauer ausgerichtet. Jedoch liegen feste technische und fundamentale Stoppkriterien vor, welche zu Verkäufen führen. Also Buy-and-Hold nur dann, wenn es die Qualität der Anlage verbessert.

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