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Barrick Gold befeuert vom Brexit

Gastautor: Daniel Saurenz
12.07.2016, 12:00  |  1421   |   |   

Rohstoffe_Gold_Barren_2Obwohl der europäische Aktienmarkt wieder deutlich auf dem Weg nach oben ist, flüchten Investoren weiterhin in Gold und Silber. Die weltweiten Notenbanken dürften mit den „altbewährten“ Mitteln auf den bevorstehenden Brexit und die Bankenkrise in der Euro-Zone reagieren. Das sollte den Edelmetallen noch deutlich mehr Rückenwind geben. Barrick Gold ist die Aktie, die vorweg profitiert. In unseren Webinaren erklärt Egmond immer wieder, warum die Förderkosten und der Hebel bei Barrick so überzeugend sind. Im Defensivdepot läuft das Indexpapier auf die “Goldjungs” weiter und weiter – wir bleiben dabei.

Knapp unter dem Zwei-Jahres-Hoch notiert der Goldpreis: Trotz der überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten hatte er kurzfristig zugelegt, ehe er anschließend wieder einen Großteil der Gewinne abgegeben hat.

Die jüngste Stufe der Rakete hatte nach der überraschenden Entscheidung der Briten für den Brexit, also dem Ausstieg aus der EU, gezündet. Investoren gehen davon aus, dass die englische Notenbank und die anderen Notenbanken die ohnehin sehr lockere Geldpolitik noch weiter lockern werden, um die Auswirkungen des Brexit auf die englische und die Wirtschaft Kontinentaleuropas abzufedern.

Nach dem Brexit bin ich (Egmond) bullischer für Gold denn je. Wenn Sie der gleichen Meinung sind, greifen Sie zu dem Knock-Out-Bull mit der WKN CW85ZD (Hebel 7).

Für die Fans von Barrick Gold haben wir zuletzt einen Knock-Out-Bull mit der WKN HU42S3  (Hebel 3) herausgesucht. Zudem haben wir Ihnen einen Discount Call mit der WKN PB543J ans Herz gelegt. Das Zertifikat ist am 17. März 2017 1,81 Euro wert, wenn die Aktie mindestens bei 19,00 Dollar (Cap) notiert. In diesem Fall hat dann das Zertifikat eine maximale Rendite von 37 Prozent erwirtschaftet. Sollte die Aktie am Laufzeitende bei 17,00 Dollar (Basispreis) oder darunter notieren, ist das Zertifikat wertlos.

Strafzinsen treiben den Goldpreis nach oben

Euro_EZBDaher sind die Zinsen, beispielsweise für zehnjährige Anleihen aus Deutschland, England oder den USA auf Rekordtiefs abgerutscht. Inzwischen werfen Staatsanleihen im Volumen von umgerechnet mehr als elf Billionen Dollar Strafzinsen ab. 6,2 Billionen davon entfallen auf Japan, 3,7 Billionen auf die Euro-Zone.

Gleichzeitig werfen Schweizer Staatsanleihen bis in den Bereich von 50 Jahren Strafzinsen ab. Weil die Strafzinsen weltweit immer weiter um sich greifen, wird das Umfeld für Gold immer besser, denn mit dem Edelmetall umgehen Investoren Strafzinsen.

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