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Marktkommentar M&G Bond Vigilantes: Was hat die EZB eigentlich gekauft?

Nachrichtenquelle: Asset Standard
29.07.2016, 09:43  |  896   |   |   

Das "Corporate Sector Purchase Programme" der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Ankauf von Unternehmensanleihen läuft seit gut einem Monat. Am Montag dieser Woche wollte die EZB veröffentlichen, welche Anleihen sie bislang gekauft hat. Doch statt einer detaillierten Auskunft über das Programm erlaubt die Veröffentlichung eher einen Blick darauf, wie die Abstimmung zwischen den nationalen Notenbanken in der Eurozone läuft - oder auch nicht läuft, sagt Wolfgang Bauer, stellvertretender Fondsmanager des M&G Global Corporate Bond Fund und des M&G European Corporate Bond Fund.

"Statt einer ordentlichen, konsolidierten Liste mit sämtlichen angekauften Anleihen haben die sechs am Programm beteiligten nationalen Zentralbanken ihre separaten Einkaufslisten auf der Webseite der EZB eingestellt", so Bauer. "Einmal abgesehen von dem offensichtlichen Mangel an Integration scheinen sie auch nicht sonderlich viel Wert auf Konsistenz gelegt zu haben."

Außer ISIN nichts gewesen

Die meisten Banken haben sich dafür entschieden, lediglich die "International Securities Identification Numbers" (ISINs) zu veröffentlichen, allerdings mit jeweils unterschiedlichem Layout. Während die detailverliebte Deutsche Bundesbank immerhin die Namen der Wertpapiere und ihrer Emittenten auflistet, findet die Banco de España noch nicht einmal eine englisch-sprachige Version nötig. Die Banque de France hingegen äußert sich zwar auf Englisch, allerdings ohne Liste, stellt Bauer fest: "Der Leser soll gefälligst selbst bei Bloomberg nachschlagen - Incroyable!"

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag (PDF):

http://www.multimanagergmbh.de/as_documents/PP_doc/MandG/EZBAnleihenkaufprogramm.pdf

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