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Crowdinvesting: Die 3 häufigsten Fehler von Anlegern

26.10.2016, 06:26  |  5962   |   

Mit Crowdinvesting können Anleger hohe Renditen erzielen – wenn sie auf das richtige Pferd setzen. Aktuell werden Anleger im Internet mit vielen unterschiedlichen Produkten konfrontiert: Auf der einen Seite ist es Immobilien-Crowdfunding wie auf der Plattform iFunded.de, wo gerade die Beteiligung am Mehrfamilienhaus CASPAR THEYSS BERLIN zu einem Festzins von 5% p.a. angeboten wird. Auf der anderen Seite gibt es für Investoren die Möglichkeit in Start-ups zu investieren, die sich auf den Plattformen Companisto und Seedmatch präsentieren.

Wir haben die 3 häufigsten Fehler beim Crowdinvesting zusammengestellt, die Anleger unbedingt vermeiden sollten.

1. Fehler: Nur auf die absolute Rendite achten

Anleger sollten beim Crowdinvesting immer im Hinterkopf behalten, dass das Risiko bei den einzelnen Investmentalternativen unterschiedlich hoch ist. Zum Beispiel sind Investitionen in Start-ups sehr viel riskanter als in Immobilien. Bei Start-ups gehen Experten davon aus, dass von 10 Unternehmen nur eins überleben wird. Natürlich ist dann auch die Rendite bei dem Start-up, das überlebt hat, entsprechend hoch. Aber dieser Rendite steht auch ein immens hohes Risiko gegenüber. Zum Vergleich: Von den bisher 48 Immobilienprojekten, die auf deutschen Crowdfunding-Plattformen finanziert wurden, ist bisher noch kein einziges ausgefallen.

Auch bei den einzelnen Immobilien-Crowdfunding-Produkten gibt es unterschiedliche Renditeversprechen, denen unterschiedlich hohe Risiken gegenüberstehen. Auf Neubauprojekte gibt es häufig eine Rendite von etwa 7%, weil solche Projekte mit sehr viel höheren Risiken verbunden sind als bestehende Immobilien, die lediglich saniert werden. Als Daumenregel können sich Crowdinvestoren somit merken: Je höher die Rendite, desto höher auch das Risiko.

2. Fehler: In Produkte investieren, die man nicht versteht.

Viele Anleger machen den Fehler, in Produkte zu investieren, deren Geschäftsmodell sie nicht verstehen. Bei Start-ups gibt es häufig Geschäftsmodelle, die sehr komplex und auch nicht nachhaltig sind. Entsprechend hoch sind auch die Risiken.

Die Investment-Legende Warren Buffett investiert deshalb nur in Unternehmen, deren Geschäftsmodell er auf Anhieb versteht. Daher investiert er eher in Coca-Cola als in BioTech-Unternehmen.

Anders als bei Start-ups ist das Geschäftsmodell eines Immobilienprojekts in der Regel ziemlich simpel. Beim Immobilien-Crowdfunding wird meist eine Immobilie neu errichtet oder saniert und anschließend verkauft. Letztlich hängt ein solches Projekt stark vom Standort ab, dessen Qualität Crowdinvestoren bewerten müssen. Das ist jedoch deutlich einfacher, als ein neues, innovatives Geschäftsmodell eines Start-ups und dessen Erfolgsaussicht zu bewerten.

Bei dem Projekt CASPAR THEYSS BERLIN handelt es sich zum Beispiel um ein Mehrfamilienhaus in Berlin, das teilweise mit den Geldern der Anleger saniert wird. Dadurch wird die Immobilie aufgewertet und die einzelnen Eigentumswohnungen können sehr viel teurer verkauft werden. Da die Wohnungen in der Nähe vom Kurfürstendamm liegen, können Anleger leicht abschätzen, dass es eine sehr gute Lage ist und der Verkauf der Wohnungen somit kein Problem darstellen dürfte.

Anleger können über iFunded.de in das Zinshaus CASPAR THEYSS BERLIN investieren und erhalten 5% p.a. festverzinslich

3. Fehler: Lange Laufzeiten eingehen

Wer in ein Start-up investiert, muss wissen, dass er sein Geld für einen längeren Zeitraum nicht mehr wiedersieht – wenn überhaupt. Wie das Start-up sich entwickelt, hängt letztlich auch von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung ab. Wie sich allerdings die Konjunktur in den nächsten 5 bis 10 Jahren entwickelt, können selbst Experten nicht abschätzen.

Bei kürzeren Laufzeiten erhöht sich die Prognosesicherheit. Beim Immobilien-Crowdfunding beträgt die Laufzeit meist zwischen 12 und 36 Monaten. Solche Zeiträume sind speziell für Privatanleger besser zu fassen. Eher kürzere Laufzeiten haben für den Crowdinvestoren auch den Vorteil, dass sein Kapital nicht so lange gebunden ist. Bei CASPAR THEYSS BERLIN binden sich Anleger nur für 24 Monate und erhalten alle 6 Monate eine Zinszahlung.

Zusammenfassung:

Wenn Anleger nicht nur auf die Rendite schielen, sondern auch das eingegangene Risiko im Blick behalten, vermeiden sie bereits einen der häufigsten Fehler beim Crowdinvesting. Wenn sie dann noch nur in Projekte investieren, die sie auch tatsächlich verstehen und dabei Produkte mit einer kurzen Laufzeit wählen, steht dem erfolgreichen Investments fast nichts mehr im Wege. 

Fotos: iFunded



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