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US-Wahl: Trump oder Clinton? Das sollten CFD-Trader jetzt wissen!

Gastautor: Sebastian Hell
27.10.2016, 09:07  |  1699   |   |   

Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

in den USA wird am 08. November 2016 gewählt. Selten war ein Wahlkampf derart spannend und weltweit von allen Medien verfolgt! Donald Trump gegen Hillary Clinton lautet das Duell und Trader hoffen weltweit darauf, dass endlich wieder Bewegung in die seit Wochen seitwärts verlaufenden Indizes wie DAX oder Dow Jones kommt.

Langweilige Monate liegen hinter uns!

Es war wirklich schwer in den letzten Monaten überhaupt Chancen in den Märkten zu finden. Abgesehen von ein paar Exoten oder Nischen, wo die meisten Trader ohnehin nicht unterwegs sind, war außer im Cable (Händler-Jargon für Britisches Pfund), nichts los. Wichtige Volatilitätsindizes, die die Schwankungsbreite der Märkte abbilden, sind ebenfalls auf Jahrestiefstständen angekommen.

Trump oder Clinton – Wer macht das Rennen?

Die Prognosen der meisten Medien laufen darauf hinaus, dass Clinton den Sieg davon tragen könnte. Allerdings gibt es etliche alternative Medien und auch Umfragen, die Trump vorne sehen. Eine klare Entscheidung ist selbst jetzt, kurz vor der Wahl, noch nicht abzusehen. Wir erinnern uns zudem zurück an den Brexit dieses Jahres.

Auch hier war es bis zur Abstimmung knapp und die meisten hatten erwartet (sprich: gehofft), dass es nicht zu einem Brexit kommen würde. Wie wir wissen, kam es anders und die Märkte reagierten entsprechend mit heftigen Ausschlägen. Daher sollten sich Trader auf die US-Wahl entsprechend vorbereiten und auch Überraschungen einplanen.

Broker erhöhen die Sicherheitsleistung!

Einige Broker haben damit begonnen, die Sicherheitsleistungen (Margins) für von der US-Wahl betroffene CFDs und Devisen zu erhöhen. In der Regel wurden die Margin-Anforderungen verdoppelt oder vervierfacht. Der Hebel somit von 1:400 auf 1:200 oder 1:100 gekürzt. Dies ist wichtig, um Schieflagen der Kunden, wie im Januar 2015 beim Franken-Schock geschehen, zu verhindern.

Außerdem macht es Sinn, dass man ohnehin vor einem wichtigen Event wie der US-Wahl nicht voll investiert in den Markt geht. Offene Positionen zu halten ist absolut okay, aber man sollte dennoch genug Rücklagen haben, um mögliche Schwankungen zu überstehen oder zumindest einen vernünftigen Stop-Loss setzen. Wer nicht mit Überraschungen umgehen will oder kann, sollte ohnehin kurz vor der Wahl, also beispielsweise am Freitag davor, seine Positionen schließen und abwarten. Ich wünsche Ihnen für die kommenden, sicher sehr spannenden Tage gute Trades und ein ruhiges Händchen!

Ihr Sebastian Hell
Geschäftsführer QTrade
www.qtrade.de



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