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DAX Fällt das Jahreshoch ruft die 11.000 – mindestens…

Gastautor: Jens Klatt
11.11.2016, 13:20  |  2496   |   |   

(JK-Trading.com) – Die vergangene Handelswoche hielt einen Paukenschlag bereit, Donald Trump wurde zum 45. Präsident der Vereinigten Staaten gewählt.

 

Und in der Tat reagierte der DAX initial wie erwartet, stürzte unter die wichtige Unterstützungsmarke, die sich um 10.200 Punkte ausgebildet hatte, testete die 10.000er Region.

 

Doch statt eines Follow Throughs und deutlichen Rutsches unter die 10.000er Marke kam es in den Folgestunden zu einem „Monster-Reversal“: der DAX zog zurück in Richtung der Region ums Jahreshoch um 10.830 Punkte, gezogen vom US-amerikanischen Aktienmarkt, wo der Dow Jones ein neues Allzeithoch markierte.

 

Vermutlich handelte es sich um die Aussicht auf eine signifikante Erhöhung der Staatsausgaben bei gleichzeitigen Steuererleichterungen und auch einer weniger strengen Regulierung des Bankensektors, die für diesen fulminanten Kursanstieg des Aktienmarktes und somit des DAX verantwortlich waren.

 

Aber was auch immer der Grund ist bzw. war: im Daily ist im DAX deutlich zu erkennen, dass wir uns im Bereich der oberen Konsolidierungszone um 10.800 Punkte stabilisieren und ein Lauf auf neue Jahreshochs in der kommenden Woche dürfte mit Anschlussskäufen einhergehen, die uns in den Bereich um 11.000 Punkte befördern, eventuell gar bis in den Bereich um 11.200 Punkte:

 

Chart erstellt mit Go.Guidants

 

Als Grund hierfür würde ich den kleinen Verfall am kommenden Freitag an der EUREX ins Feld führen.

 

Ein Blick auf das Open Interest geschriebener Calls zeigt, dass neben der 11.000er Marke das höchste Open Interest auf der 10.800er Marke zu finden ist was anders bedeutet: sollte es zu einem Bruch der 10.800er Marke kommen, wären Eindeckungskäufe zu erwarten, die den DAX mindestens in Richtung der psychologisch wichtigen 11.000er Marke treiben dürften:

 

Quelle: EUREX, nähere Informationen zum dahinterstehenden Gedanken HIER)

 

Für die Short-Seite möchte ich ausgehend von der Price Action am Mittwoch kein Szenario zeichnen, sehe den Vorteil in der Tat auf der Long-Seite, erst mit einem Rutsch unter die 10.000er Marke, dem Trump’schen Übertreibungstief, würde ich meine Einschätzung hier ändern (bzw. eventuell auch etwas früher mit der Etablierung fallender Hochs und Tiefs auf der Stundebasis, die auf die Antizipation eines Breaks abzielen).

 

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Geschäftsführer von Jens Klatt Trading, exklusiv für JFD Brokers

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