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Barrick-Gold-Aktie blickt in den (charttechnischen) Abgrund

13.11.2016, 08:26  |  8981   |   |   

In unserem Kommentar vom 26.10. mit dem Titel „Barrick Gold - Überzeugende Zahlen machen Hoffnung auf mehr“ hatten wir die starken Zahlen des kanadischen Goldgiganten für das 3. Quartal thematisiert. Barrick Gold gelang es, Aktionäre und Analysten in allen wichtigen Punkten zu überzeugen.

Das Auf und Ab im Goldpreis in den letzten Tagen und die enorme Nervosität am Goldmarkt hinterließen aber auch im Aktienkursverlauf von Barrick Gold ihre Spuren. Die positiven Effekte aus der Zahlenveröffentlichung sind mittlerweile verpufft und traten gegenüber den aktuellen Entwicklungen in den Hintergrund. Doch über kurz oder lang sollte sich wieder Qualität durchsetzen. Insofern könnte sich der aktuelle Rücksetzer sogar als interessante Kaufgelegenheit erweisen, so man sich denn der Risiken bewusst ist.

Die Aktie hat in den letzten Handelstagen eine wahre Berg- und Talfahrt hinter sich. Ausgehend von der 17 US-Dollar-Marke ging es auf 19 US-Dollar und nun innerhalb kürzester Zeit wieder auf unter 15 US-Dollar zurück. Allein den Donnerstagshandel (10.11.) schloss die Barrick-Gold-Aktie mit einem Tagesverlust von fast 9 % ab. Am Freitag war es noch einmal ein Tagesverlust von fast 6 %.

Damit droht nun auch die zentrale Unterstützung im Bereich um 15,5 / 15,0 US-Dollar signifikant unterschritten zu werden. Das könnte weitreichende Konsequenzen haben, zumindest kurzfristig. Das erste Warnsignal ist da. Mit 14,84 US-Dollar ging die Aktie aus dem Freitagshandel und strapaziert damit die Nerven der Anleger auf das Ärgste. Die rasche Rückkehr über die 15er Marke ist daher das Gebot der Stunde. Die 15er Zone muss halten, um weitere Abgaben in Richtung 13,0 US-Dollar zu verhindern. Heftig dürfte es darüber hinaus werden, sollte auch die Unterstützung im Bereich um 13,0 US-Dollar fallen. Eine nachhaltige Entspannung tritt hingegen bei einem Überschreiten der 18,5 US-Dollar ein.

Es ist wahrscheinlich, dass die Turbulenzen am Goldmarkt in den nächsten Tagen weiter anhalten werden. Der Markt reagiert nervös auf die politischen Veränderungen in den USA. Es muss damit auch weiterhin mit (massiven) Übertreibungen in der Korrekturbewegung gerechnet werden. Aber dieses eröffnet antizyklisch agierenden Anlegern interessante Chancen. Über kurz oder lang sollten sich wieder Fakten durchsetzen und diese sprechen aus unserer Sicht weiterhin für Gold.

Kurzum: Auch wenn die aktuelle Entwicklung zunächst etwas Gegenteiliges aufzeigen mag, so gehen wir trotz dieser Turbulenzen unverändert davon aus, dass sich die bereits guten mittel- bis langfristigen Perspektiven für Gold und Goldaktien durch den Wahlsieg Trumps noch einmal verbessert haben. 


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