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finanzmarktwelt.de Der Dollar-Schock!

Gastautor: Markus Fugmann
17.11.2016, 13:30  |  6996   |   |   

Von Markus Fugmann

Bekanntlich ist der Dollar seit der Wahl Donald Trumps nach einem kurzen und sehr heftigen Schwächeanfall extrem stark geworden – der Dollar-Index handelte gestern auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 2003. Der Grund für den Dollar-Anstieg ist schlicht, dass die Märkte davon ausgehen, dass die Fed aufgrund der absehbaren inflationären Politik Donald Trumps gezwungen sein wird, die Zinsen schneller anzubehen als sie das eigentlich will und vorhat (so gestern James Bullard, der gestern meinte, dass eine Zinsanhebung reichen dürfte, um die Geldpolitik neutral zu gestalten).

Was aber ist das Problem, wenn der Dollar zu stark wird? Mit einem Wort: es gibt dann Dollar-Mangel, die globale Liquidität trocknet aus! Aber wie ist das möglich, angesichts der Tatsache, dass die Fed zwischen dem Jahr 2008 und dem Jahr 2015 3,4 Billionen (!) neue Dollars gedruckt hat?

Die Antwort lautet: die Welt hat sehr viel mehr auf Dollar lautende Schulden aufgenommen, als die Fed Dollars gedruckt hat! Für jeden Dollar, den die Fed in diesem Zeitraum neu gerduckt hat, hat die Welt 20 Dollar neue Schulden gemacht. Schulden also, die auf US-Dollar lauten und irgendwann in US-Dollar zurück gezahlt werden müssen!

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