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DAX-Chartanalyse: Die beste Woche des Jahres

DAX-Chartanalyse Die beste Woche des Jahres

Gastautor: Andreas Mueller
11.12.2016, 13:17  |  8048   |   |   

Im großen Chartbild gut erkennbar, wurde die Range nun auf der Oberseite eindrucksvoll verlassen. Dieses Signal zieht sich nun über mehrere Tage und Wochen hin, so dass es hier konkrete Aussagen für die weitere Entwicklung geben kann.

Man kann – nein, man muss von einer perfekten Woche sprechen. Aus Sicht der Anleger und Investoren, also allen long engagierten Marktteilnehmern, war es nicht zu übersehen. Denn der Deutsche Aktienindex konnte jeden Handelstag der vergangenen Woche im Gewinn beenden und eine beeindruckende Wochenbilanz von 6,5 Prozent vorzeigen. Statistisch kommt diese Zahl der durchschnittlichen Jahresperformance des Aktienbarometers sehr nah. Entsprechend beeindruckend ist das Chartbild, was ich im folgenden Absatz darstelle und als Grundlage für meine Prognose der kommenden Woche verwende.

 

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Der Ausbruch im großen Chartbild

 

So eine Bewegung von rund 800 Punkten ist im Chartbild natürlich sofort sichtbar. Rückblickend auf die vergangenen 2 Jahre kann man dies im Stundenchart somit sehr deutlich sehen:

 

 

Die Dynamik baute sich in den vergangenen Wochen bereits auf, denn wir erinnern uns sicherlich noch an die sehr lang anhaltende Range der Vorwochen. Im Rückblick auf die Analyse der Vorwoche kam es hierbei zu einem zögerlichen Ausbruch auf der Unterseite. Die Vorboten des Italien-Referendums sorgten für Unsicherheit bei den Anlegern und damit für ein erstes Verlassen der Range auf der Unterseite. Ich füge das Chartbild hier noch einmal ein:

 

 

Mit der Aussage:

„Rein aus Sicht der Charttechnik ist nun wichtig, ob der DAX erneut in die Range eintaucht. Überschreitet er die 10.600 und damit die anfangs und seit Wochen dargestellte „Unterstützungszone“, dann ist ein Lauf bis zur oberen Range-Kante bei 10.800 sehr wahrscheinlich.“

skizzierte ich unter Range verlassen und Italien Impuls die Möglichkeit einer bullischen Bewegung. Abhängig von der Rückeroberung der Range-Kante und mit der Option auf ein Durchlaufen durch diese Range. Es dauerte keinen ganzen Handelstag, bis der DAX sich in diese Richtung aufmachte. Bereits am Montagabend stand er genau in der Range-Mitte und schickte sich am Dienstag an, die obere Begrenzung zu testen. Darauf verwies ich mit diesem Chartbild (nachzulesen hier ->):

 

Sie hielt nicht wirklich stand, denn Mittwoch übersprang er mit den ersten Kursen zur XETRA-Eröffnung die obere Range-Begrenzung. Ab da gab es kein Halten mehr bzw. Zurückschauen. Ein neues Jahreshoch war zu begutachten und hier auch für die Nachwelt abgelegt (hier ->):

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