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Gold, Öl & Co. – Märkte im Fokus
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Gold, Öl & Co. – Märkte im Fokus

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
16.12.2016, 08:19  |  1016   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt setzte am Donnerstag seinen am Vortag unterbrochenen Kursaufschwung fort. Der DAX legte um 1,08 Prozent auf 11.366 Punkte zu und markierte damit ein neues Jahreshoch. MDAX und TecDAX rückten um 0,29 beziehungsweise 1,23 Prozent vor. Unter den 110 größten Werten gab es 82 Gewinner und 27 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX fiel mit 145,7 Millionen gehandelten Aktien im Wert von 5,17 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 3,89) sehr hoch aus. Stark gesucht blieben die Banken, gefolgt von Technologiewerten und Rohstoffwerten. Dagegen standen die Sektoren Immobilien, Bau und Konsum unter Druck. Die Aktie der Deutschen Bank setzte sich mit plus 5,36 Prozent an die DAX-Spitze, gefolgt von Infineon (+3,99%) und Deutsche Börse (+2,78%). Am Indexende verlor Vonovia 2,10 Prozent, gefolgt von RWE (-1,84%) und Beiersdorf (-0,49%).

An der Wall Street endeten die Indizes mit moderaten Zugewinnen und deutlich unterhalb der Tageshochs. Besser als erwartete Konjunkturdaten wirkten sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der Dow Jones Industrial verbesserte sich um 0,30 Prozent auf 19.852 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,24 Prozent aufwärts auf 4.933 Zähler. 54 Prozent aller Werte an der NYSE verzeichneten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. Neue 52-Wochen-Hochs und -Tiefs hielten sich mit jeweils 115 die Waage. Alle Sektoren außer Immobilienwerte und Hersteller zyklischer Konsumgüter konnten zulegen. Am deutlichsten aufwärts ging es mit Finanzwerten und Versorgern. Im Dow lag DuPont vorne (+1,60%) vor JP Morgan (+1,49%) und Goldman Sachs (+1,27%). Die rote Laterne hielt United Technologies (-1,04%) nach Veröffentlichung eines verhaltenen Ausblicks auf das kommende Jahr. Nach US-Börsenschluss berichtete der SAP-Konkurrent Oracle Quartalszahlen und verfehlte beim Umsatz die Markterwartungen. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel rund 2,2 Prozent.

Am Währungsmarkt blieb der US-Dollar im Rallymodus und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg den dritten Tag in Folge um diesmal 0,92 Prozent auf ein neues 13-Jahres-Hoch bei 103,14 Punkten. Der Euro zeigte gegenüber allen anderen Majors Schwäche. Zum Greenback fiel die Gemeinschaftswährung um 1,13 Prozent auf ein 14-Jahres-Tief bei 1,0413 USD. Das Währungspaar löste damit die seit März 2015 etablierte Handelsspanne nach unten auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab, belastet vom festen US-Dollar, um 0,49 Prozent auf 389,24 Punkte nach. Brent-Öl verteuerte sich um 0,50 Prozent auf 54,17 USD. Die US-Sorte WTI notierte kaum verändert bei 51,04 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel nach Lagerbestandsdaten um 3,39 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 3,42 USD. Kupfer handelte an der Comex 0,12 Prozent tiefer bei 2,60 USD. Starker Verkaufsdruck war bei den Edelmetallen zu beobachten. Gold verbilligte sich um 2,90 Prozent auf ein 10-Monats-Tief bei 1.130 USD (1.084 EUR). Silber, Platin und Palladium fielen zwischen 4,10 und 6,86 Prozent.

Am Rentenmarkt wirkte die falkenhafte Haltung der US-Notenbank vom Vortag nach, was Anleihen belastete und die Renditen nach oben trieb. Die Umlaufrendite stieg um einen Basispunkt auf 0,12 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sprang um sechs Basispunkte auf 0,36 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,01 Prozent höher bei 161,70 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um sechs Basispunkte auf 2,60 Prozent zu und markierte damit ein 2-Jahres-Hoch.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,35 Prozent auf 136,11 Punkte. Der Nikkei 225 führte die regionale Gewinnerliste aufgrund eines schwachen Yen an und notierte rund 0,7 Prozent höher.

Heute richtet sich der Blick auf die Verbraucherpreise in der Eurozone und die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA.

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