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Pressemeldung: ARTS Asset Management: Mit Trendfolgern auf der Erfolgswelle surfen
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Pressemeldung ARTS Asset Management: Mit Trendfolgern auf der Erfolgswelle surfen

Nachrichtenquelle: Asset Standard
16.12.2016, 00:00  |  577   |   |   

​Wie wird man mit Wertpapieren reich? Ganz einfach – man muss sie günstig kaufen und teuer verkaufen. „Buy low, sell high“, lautet die älteste Börse-Faustregel. Doch wie funktioniert sie wirklich? ARTS Asset Management erklärt sie.

​Wie wird man mit Wertpapieren reich? Ganz einfach – man muss sie günstig kaufen und teuer verkaufen. „Buy low, sell high“, lautet die älteste Börse-Faustregel. Natürlich: Wenn das so einfach wäre, würden die Kapitalmärkte wie eine Gelddruckmaschine funktionieren und die meisten Menschen, die in Aktien investiert hätte, wären schon Millionäre.

Das richtige Niveau zum Ein- und Ausstieg, dazu noch die richtige Aktie oder den richtigen Fonds auszuwählen, gleicht in der Realität oft einem Glücksspiel und selbst anerkannte Börsenexperten liegen mit ihren Anlagetipps langfristig betrachtet oft falsch. Nur ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Milliardär George Soros, dessen Biographie sich nun wirklich nicht als Geschichte der Niederlagen beim Investment liest, war fest überzeugt, dass es nicht zum Brexit kommen würde und hat für diese Meinung in Form einer falschen Asset Allocation einen hohen Preis bezahlt. Das zeigt: Weder jahrzehntelanges Fachwissen noch fundamentale Analyse können zukünftige Kursentwicklungen zuverlässig voraussehen. Daher sind auch Börsenweisheiten keine sichere Grundlage für Anlageentscheidungen. „Greife niemals in ein fallendes Messer“, lautet eine solche: Wenn es nach unten geht, sollte man nicht noch zukaufen. „Lass deine Gewinne laufen“, besagt ein anderer Ratschlag – steigen die Kurse, darf man nicht aussteigen.

Keine Theorie ist die beste Theorie

Beides im Prinzip gut gemeinte Tipps, die in der Praxis aber selten funktionieren. Denn um sie zu befolgen, bräuchte der Anleger die sprichwörtliche Glaskugel – und die hat niemand. In der Praxis hat es sich als ein erfolgsversprechender Weg beim Investment erwiesen, alle Analysteneinschätzungen, Marktkommentare und Expertenratschläge beiseite zu lassen, gar keine Theorien über den weiteren Verlauf der Kurse zu entwickeln und einzig und alleine einem technischen Handelssystem zu vertrauen. Denn der Computer weiß nicht, warum eine Aktie im Kurs steigt oder fällt – aber er kann solche Aufwärts- oder Abwärtstrends, sofern sie sich erst mal gebildet haben, in der Nanosekunde erkennen, ihnen blitzschnell folgen und Kursbewegungen genau mitmachen. Somit surft das Programm und mit ihm der Anleger quasi auf der Erfolgswelle: Wenn es nach oben geht, ist man long, wenn es nach unten geht, switcht man auf short; und das, wenn notwendig, mit Hunderten oder Tausenden Wertpapieren gleichzeitig. Dass hier der Computer dem Menschen weit überlegen ist, ergibt sich von selbst – schließlich kann niemand Abertausende Daten im Kopf haben und mit einem diversifizierten Korb von Wertpapieren gleichzeitig an Dutzenden Märkten weltweit handeln.

Die Essenz dieser emotionslosen Anlagestrategie bieten in der reinsten Form computerbasierte Trendfolger-Handelssysteme: Sie springen auf einen Kurstrend auf, indem sie bei steigenden Kursen kaufen und bei fallenden Kursen verkaufen oder, sofern vom System erlaubt, auch mal leer verkaufen (short gehen). Die Basis für ihre Entscheidungen bilden technische Indikatoren wie beispielsweise Chartlinien. Weil es unmöglich ist, einen Trend zu erkennen, bevor er sich ausgebildet hat, nennt man Trendfolger oft auch „Trittbrettfahrer“. Das ist gut so, denn anders als Menschen können Trendfolger sofort vom „Trittbrett“ abspringen, wenn sich der Trend wendet – der Gedanke „das wird schon wieder werden“, geht dem Computer niemals durch sein elektronisches Gehirn.

Faktor Mensch aus Gleichung entfernt

Wenn man die Entscheidungen, wann man wo wieviel investieren sollte, ganz einem Handelssystem überlässt, das sie ohne Emotionen anhand vorprogrammierter Kriterien trifft, ist der Faktor Mensch mit seinen Hoffnungen, Meinungen und Ängsten aus dem System entfernt. Den Computer in den Chefsessel zu setzen, hat aber auch einen anderen Vorteil: Der Rechner hinterfragt sich nicht und hat weder schlechte, noch gute Tage – er verhält sich immer genau so, wie er programmiert wurde. Er kann damit den typischen Fehler, der auch dem erfolgreichsten Anleger aus Fleisch und Blut immer wieder unterkommt, von Haus aus gar nicht machen: Er versucht gar nicht, am Tiefpunkt einer Aufwärtsbewegung einzusteigen und ganz oben an der Spitze auszusteigen, sondern folgt einem Trend so lange bis er bricht. Daher werden bereits erzielte Buchgewinne zum Teil abgegeben. Damit realisiert er zwar keine riesigen Gewinne, aber nimmt bei jedem Trade etwas mit – frei nach dem Motto „mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.“ Und das hat zur Folge, dass Trendfolger die Indizes langfristig hinter sich lassen und höhere Erträge als der breite Markt erzielen. Denn um die Märkte zu schlagen, braucht es gar keine Glaskugel – Studien zufolge reicht es für eine Outperformance langfristig betrachtet schon, an den drei-vier schlechtesten Börsentagen des Jahres nicht investiert zu sein.

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