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Deutsche Bank Nicht zu sicher fühlen

19.12.2016, 13:21  |  752   |   |   

Steigende Zinsen in den USA haben den viel gescholtenen Aktien der Deutschen Bank (WKN: 514000 / ISIN: DE0005140008) und der Commerzbank (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) zu einer beeindruckenden Erholungsrallye verholfen. Allerdings sollten sich Investoren nicht zu sicher fühlen.

Dieser Ansicht scheinen zum Beispiel die Analysten bei der Citigroup zu sein. Insbesondere im Fall des deutschen Branchenprimus sehen sie die ausgelassene Börsenstimmung der vergangenen Wochen kritisch. Sie sind der Ansicht, dass die Deutsche-Bank-Aktie nach der jüngsten Kursrallye überbewertet sei. Daher ging es nun mit dem Rating von „Neutral“ auf „Sell“, während das Kursziel aufgrund der zwischenzeitlichen Kursgewinne für das DAX-Papier von 15,00 auf 17,00 Euro nach oben geschnaubt wurde.

Deutsche-Bank-Chart: finanztreff.de

Während der negative Analystenkommentar die Deutsche-Bank-Aktie am Montag auf den letzten Platz im DAX rutschen ließ, könnten neue positive Impulse hinzukommen, falls das Institut endlich einige Rechtsstreitigkeiten in den USA aus der Welt schaffen sollte. Andererseits sind die Unsicherheiten (Zinsen, Konjunktur, Rechtsstreitigkeiten, regulatorisches Umfeld, Euro- und Griechenland-Krise) rund um die europäischen Bankenwerte nicht über Nacht verschwunden, so dass Anleger weiter Vorsicht walten lassen sollten.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

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