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Wirtschaft Übernahme im Öl-Sektor - jetzt geht’s los!

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Gastautor: Jörg Schulte
28.12.2016, 07:54  |  4303   |   

Im Rahmen meiner Recherchen habe ich in einem Gespräch mit einem Marktbeobachter die Information erhalten, dass es bei einem aktuellen Ölpreis von um die 50,- USD pro Barrel einfacher ist eine Transaktion zum Abschluss zu bringen als noch zu einem Preis von unter 40,- USD pro Barrel.

Das kanadische Öl-Unternehmen Saturn Minerals Inc. (ISIN: CA80410K1012 / TSX.V: SMI), zukünftig Saturn Oil + Gas Inc., erhöhte kurz vor Weihnachten noch die im Oktober 2016 angekündigte Finanzierung von ursprünglich bis zu 1 Mio. CAD auf nun bis zu 4 Mio. CAD. Entsprechend der Unternehmensmeldung sollen die neuen Aktien zum Kurs von 0,10 CAD pro Einheit ausgegeben werden, wobei jede Aktie automatisch ein halbes Bezugsrecht (Warrant) beinhaltet. Jeder volle Warrant berechtigt den Inhaber zum Erwerb einer weiteren Saturn-Aktie zum Kurs von 0,15 CAD.

Die Ausweitung der Finanzierung erfolgte innerhalb von nur gut sieben Wochen nach dem Amtsantritt des neuen Management-Teams und bekräftigt noch einmal das Bestreben sich auf den Erwerb und die Entwicklung von Öl-Betrieben mit Upside-Potenzial zu konzentrieren und nicht mehr vorrangig auf die Erkundung von unterentwickelten Gebieten. Aufgrund der aktuellen Marktsituation ist davon auszugehen, dass es für Unternehmen bedeutend einfacher ist Investoren für eine Akquisition von Öl-Gebieten und Öl-Betrieben zu begeistern, als für Explorationsarbeiten. Das kann vorerst auch nur temporär so sein und sich bei bedeutend höheren Öl-Preisen auch wieder ändern, wenn der Risiko-Appetit wieder steigt.

Im Rahmen meiner Recherchen habe ich in einem Gespräch mit einem Marktbeobachter die Information erhalten, dass es bei einem aktuellen Ölpreis von um die 50,- USD pro Barrel einfacher ist eine Transaktion zum Abschluss zu bringen als noch zu einem Preis von unter 40,- USD pro Barrel. Eigentlich erstaunlich! Aber letztlich wusste ja jeder Experte, dass der Öl-Preis nicht lange unter 40,- USD pro Barrel, oder gar auf dem Niveau von 25,- USD pro Barrel bleiben würde und die Unternehmen nicht am Tiefpunkt der Preisentwicklung aussteigen wollen. Bei 50,- USD pro Barrel sind die oftmals stark verschuldeten Öl-Unternehmen eher bereit, in den sauren Apfel zu beißen sich von guten Öl-Gebieten zu trennen.

Saturn Oil + Gas ist als schuldenfreies Unternehmen die ideale Plattform für den Aufbau und den Ausbau von Öl-Produktion. Wie der Mitteilung aus der vergangenen Woche zu entnehmen ist, fokussiert sich das Unternehmen nun auf die Akquisition, Erkundung und Entwicklung von Öl-Gebieten und Öl-Produktion. Glaubt man den Worten des CEOs John Jeffrey, dann wurde bereits eine Transaktion verhandelt, wobei der Abschluss unmittelbar bevorstehen könnte: "Wir haben unsere Tätigkeit als Vorstände im November dieses Jahres aufgenommen und uns seitdem intensiv auf die 'Due Diligence' von Öl-Gebieten und der Wirtschaftlichkeit von potenziellen Akquisitionszielen fokussiert. Es ist nur noch eine Frage von Tagen oder maximal Wochen bis wir in der Position sind, Details zu der aktuellen Entwicklung zu nennen."

In derselben Mitteilung richtete sich auch der Geologe und COO Scott Newman an die Marktteilnehmer. Er sagte: "Wir haben eine Reihe von Möglichkeiten mit niedrigem Risiko und hohem Potenzial bewertet. Die Details sind hierbei wichtig für unsere Erwartungen an die potenziellen Akquisitionen und deren Entwicklung. Wir haben eine klare Vision was wir in 2017 mit unserem Team und unseren Aktionären erreichen wollen und wir sind hochmotiviert."

Gerade der letzte Satz des Zitates von Newman dürfte Balsam für die Aktionäre sein, da 2016 renditetechnisch kein erfreuliches Jahr war. Zu Kursen von unter 0,10 CAD wechselten die Aktien auf historisch niedrigem Niveau die Besitzer. Das lag aber auch an der am Jahresende liegenden 'Tax-Loss'-Saison und der damit verbundenen Realisierung von Steuerverlusten einiger Aktionäre. Freud und Leid liegen jedoch nah beieinander. Wer auf dem aktuellen Niveau eine Position aufbaut, könnte in 2017 bei erfolgreicher Umsetzung von Transaktionen des neuen Managements eine ordentliche Rendite einfahren. 'Cash-flow' und Gewinne sind hierbei die Schlüsselwörter.

In der ersten November-Woche teilte der Unternehmenschef Stan Szary mit, sich im Bezug auf die Neuausrichtung des Unternehmens weitere kompetente Hilfe ins Team zu holen. Zwar gebe er das Operative Geschäft an den neuen CEO John Jeffrey und den Geologen und COO Scott Newman ab, bleibe aber als President und Chairman dem Unternehmen eng verbunden. Newman kann mit über 800 Bohrungen in den kanadischen Provinzen Alberta und Saskatchewan auf umfangreiche Erfahrungen zurückblicken und diese nun für Saturn gewinnbringend einsetzen. Ebenfalls befindet sich Saturn Minerals in einer Namensänderung zu Saturn Oil + Gas. Im Zuge der Namensänderung und des Strategiewechsels wird Saturn zukünftig auch eine neue Webadresse betreiben, die unter www.saturnoil.com aufzurufen ist.

 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte


 


 

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer: Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Es gilt ausschließlich die englische Originalmeldung!



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