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DAX Chartanalyse DOW DAX Chart und Börsenpsychologie

Gastautor: Thomas Heydrich
28.12.2016, 18:05  |  2335   |   |   

Ja da die Märkte eingeschlafen sind, bleibt etwas Zeit und wir können etwas über die Psychologie an der Börse sprechen. Es ist ja so, dass an der Börse die Mehrheit falsch liegt. Das hat jeder schon mal erlebt, als er eingestiegen ist, da anscheinend die Richtung klar war und genau ab dem Zeitpunkt drehte der Markt und man hätte eigentlich in die andere Richtung einsteigen müssen. Man kann sogar meinen, der Markt beobachtet einen und macht dann genau das Gegenteil. Was ist also passiert? Wieso kann man so oft falsch liegen? Das Problem ist, dass so wie man selbst denkt, die Mehrheit auch denkt. Da die Mehrheit also von, zum Beispiel steigenden Kursen aus geht, steigen alle ein bzw. sind schon alle eingestiegen, werden aber sicher nicht erst die nächsten Tage oder Wochen einsteigen. Denn da wollen sie schon Gewinne mitnehmen. Wenn also die Mehrheit eingestiegen ist, wer soll dann die Kurse zu einem höheren Preis noch kaufen? Das Ergebnis ist, die Kurse werden fallen und somit liegt die Mehrheit falsch. Nach Gefühl zu traden ist unmöglich, da man eigentlich immer das Gegenteil machen müsste. Dies ist aber nicht möglich, denn wenn ich von steigenden Kursen ausgehe, weil ja alles dafür spricht, dann kann ich nicht short einsteigen, weil ich dann absichtlich mein Geld "verbrennen" würde. Psychologisch gesehen, kann man nicht gegen seine eigene Meinung traden. Jeder weiss aber, der Markt bewegt sich selten nach der eigenen Logik. Mein Handelssystem ist weiter long und es wird interessant, wann es Shortsignale anzeigen wird. Der DOW ist seit dem Longsignal 1500 Punkte im Plus, auch hier drehten die Indikatoren früher als die Charttechnik auf long. Übrigens der DAX bereitet charttechnisch etwas grösseres vor, die Richtung wird er uns bald selber offenbaren. Charts: DAX-Tageschart, DAX-Wochenchart, DOW-Wochenchart.

Da es sich hier um einen Tageschart handelt, kann man in dieser Form, immer nur eine Momentaufnahme vom DAX zeigen. Darum muss jeder die Trendlinien selber weiter zeichnen und beobachten, wo sich die Widerstände am nächsten Tag befinden.

Wichtig ist, sich nicht nur an Charttechnik zu orientieren, sondern auch Indikatoren eines Handelssystems zu verwenden, da die emotionslos die Richtung anzeigen und sich nicht wie der Mensch beeinflussen lassen. 

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