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Unsere Dogs of the Dow für 2017 Unsere Dogs of the Dow für 2017

Gastautor: Davies Guttmann
04.01.2017, 10:07  |  1306   |   |   

Unsere Dogs of the Dow für 2017

Manchmal sieht es so aus als würde die Börse nicht gerade vor innovativen Ideen sprudeln. Die Dogs of the Dow sind so ein Beispiel. Die Dogs of the Dow ist eine Anlagestrategie, die denkbar einfach umzusetzen ist. Man muss nur einmal im Jahr das Depot umschichten. Die Erfolgsbilanz dieses Ansatzes könnte bei vielen aktiven Investment Managern und Hedge Fund Pros Neid erwecken, ist sie doch mehr als 60 Jahre alt und hat sich somit mehr als bewährt.

Bei der Dogs-of-the-Dow-Strategie gibt es eine einfache Kaufregel

Sortieren Sie am Ende des Jahres die 30 Aktien des Dow Jones Industrial Average nach der Rendite in absteigender Reihenfolge. Kaufen Sie am Jahresbeginn die Aktien mit den höchsten Renditen und halten Sie diese bis zum Ende des Jahres. Dann sortieren Sie die Aktien wieder nach der Rendite. Meistens werden Sie nur ein paar wenige Aktien austauschen müssen und können in viele auch das nächste Jahr investieren. Aus diesem Grund ist diese Strategie sehr kostengünstig. Man zahlt bei einigen Diskont-Brokern für die Umschichtung weniger als €10 pro Jahr.

beating-dowPopulär wurde sie durch das 1991 erschienene Buch Beating the Dow von Michael B. O’Higgins. Im Buch wurde die Strategie auch bei historischen Daten angewandt und es konnte gezeigt werden, dass die Dogs seit 1973 besser abschneiden als der Dow.


Natürlich war die Idee, nur einen Teil der Dogs of the Dow zu besitzen und sich die besten Aktien des Index herauszupicken, nicht neu. Der Vater des Value Investing und Warren Buffets Mentor, Ben Graham, riss dieses Thema im Klassiker Intelligent investieren an. Graham zeigte auf, dass sein Student H. G. Schneider zu diesem Thema in der Juni-Ausgabe von 1951 des The Journal of Finance Forschungsergebnisse veröffentlicht hatte. Schneider verwendete hierzu Daten aus den Jahren 1917 bis 1950 und dokumentierte eine Strategie, bei der er in unbeliebte Aktien des DJIA im Zeitraum von 1917 bis 1950 investierte. Schneiders Strategie bestand darin, Aktien mit dem niedrigsten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zu kaufen.

Von 1933 bis 1950 profitabel

Mit seiner Studie, bei der er 6 bzw. 10 Aktien kaufte, fand er heraus, dass er mit seiner Strategie von 1917 bis 1933 schlechter als der Markt abgeschnitten hätte, aber von 1933 bis 1950 das Ganze profitabel gewesen wäre.

Drexel & Company, ein Unternehmen, das später mit der Ausgabe von Junk Bonds – so genannten Ramsch- oder Schrottanleihen – in den 1980ern berühmt wurde, griff dieses Thema auf und publizierte hierzu 1970 einen Bericht. Die Daten verdeutlichten, dass man mit dem Kauf von Aktien mit niedrigem Kurs-Gewinn-Verhältnis über einen längeren Zeitraum viel besser als der Markt abgeschnitten hätte. Graham fasst einen seiner Tests in seinem Buch wie folgt zusammen:

Die Berechnung in Zusammenhang mit Drexel & Company zeigt, dass eine ursprüngliche Investition von €10.000 in Aktien mit einem geringen KGV im Jahr 1936, im Jahr 1962 schon €66.900 Wert gewesen wäre, wenn man die Aktien jedes Jahr in Abstimmung mit der Strategie umgeschichtet hätte. Hätte man in Aktien mit einem hohen KGV investiert, wäre man nur auf €25.300 gekommen. Bei einer Investition in alle dreißig Aktien wäre die Investition €44.000 Wert gewesen.

Investieren statt Spekulieren ist das Motto von Graham

Graham nannte das aufgrund der fundierten Strategie Investieren statt Spekulieren. Anleger würden unbeliebte, qualitativ hochwertige Aktien von unterschiedlichsten Unternehmen methodisch kaufen. Graham war der Meinung, dass ein Handeln, das auf diesen Grundprinzipien aufbaute, mit hoher Wahrscheinlich langfristig Früchte tragen würde. Studiendaten von Schneider und Drexel bestätigen das.

O’Higgins wandelte in seinem Buch das Ganze etwas ab und verwendete zur Aufspürung von unbeliebten Aktien das Verhältnis zwischen Dividende und Aktienkurs statt dem Kurs-Gewinn-Verhältnis. Der Vorteil dieser Strategie besteht darin, dass Anleger Erträge aus Dividenden erzielen, während sie darauf warten, dass an der Börse der Wert der Aktien erkannt wird, die Kurse darauf folgend steigen und Kursgewinne erzielt werden.

Selbstverständlich schneidet in O’Higgins Buch der Markt schlechter ab.

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Bull Put-Spread ILMN 21.04.2016 400,00% 06.05.2016
Bull Call-Spread DVN 03.03.2016 320,00% 24.03.2016
Bear Call-Spread EXC 21.07.2016 300,00% 19.08.2016
Bull Put-Spread FOSL 25.05.2016 300,00% 17.06.2016
Bull Put-Spread SLB 07.04.2016 248,00% 14.04.2016
Iron Condor CRM 17.05.2016 185,71% 20.05.2016
Bull Put-Spread BMY 09.08.2016 172,73% 19.08.2016
Bear Call-Spread LNG 24.03.2016 166,67% 14.04.2016
Bear Put-Spread ABX 10.03.2016 166,67% 14.03.2016
Bear Call-Spread BP 25.05.2016 160,38% 02.06.2016
Bear Call-Spread NAV 23.06.2016 155,00% 15.07.2016
Bear Call-Spread LNG 02.06.2016 139,04% 02.06.2016
Bear Call-Spread JOY 28.04.2016 110,48% 12.05.2016
Bull Put-Spread LNG 23.06.2016 95,65% 15.07.2016

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Sehen wir uns daher einen unabhängigen Test zur selben Strategie an. In der Juli/August-Ausgabe 1997 des Financial Analysts Journal – eine Fachzeitschrift, bei der Ben Graham übrigens einst als Redakteur arbeitete – wurde eine Langzeitstudie vorgestellt. Bei Does the ‘Dow-10 Investment Strategy’ Beat the Dow Statistically and Economically? [Schlägt die Dow-10-Strategie den Dow statistisch und wirtschaftlich?] fanden die Autoren heraus, dass bei einem Vergleich der Renditen von 1946 bis 1995 zwischen den 10 Aktien des Dow Jones Industrial Average mit den höchsten Dividendenrenditen (die Dow-10) und allen 30 Aktien des DJIA (die Dow-30), die Dow-10 statistisch besser als die Dow-30 abschnitten und somit die Dow-10 signifikant höhere durchschnittliche jährliche Renditen erzielten. Laut dieser wissenschaftlichen Arbeit lag die durchschnittliche jährliche Rendite in einem Zeitraum von 50 Jahren für die Dow-10 bei 16,8 % im Vergleich zu 13,7 % für die Dow-30. Mit der Studie konnte herausgefunden werden, dass in den ganzen 50 Jahren ein Großteil der Rendite durch Dividenden erzielt wurde, was O’Higgins Erkenntnis, dass man mit Dividendenrenditen die beste Bewertung bei der Dogs-of-the-Dow-Strategie erzielt, bestätigt.

Leicht geänderte Dogs-of-the-Dow-Strategie erfolgreicher

Für kleinere Anleger gibt eine leicht geänderte Dogs-of-the-Dow-Strategie, die von Interesse sein könnte. Bei der Dogs of the Dow 5 bzw. den Small Dogs of the Dow wird am Beginn jedes Jahres zu gleichen Teilen in die fünf günstigsten Aktien der zehn Aktien des Dow Jones mit den höchsten Dividendenrenditen investiert.

Die Small-Dogs-of-the-Dow-Strategie war jährlich seit 2000 bis Ende 2015 im Durchschnitt um 10,1 % erfolgreicher als die Dow-10-Strategie und der Dow Jones. Für die Dogs of the Dow konnte eine durchschnittliche Zunahme von 7,9 % pro Jahr für den Vergleichszeitraum verzeichnet werden. Der Dow Jones nahm durchschnittlich um 6,3 % zu, während der S&P 500 im Durchschnitt jährlich 5,8 % in diesen 16 Jahren erzielte. In der Tabelle unten werden die letzten fünf vollen Jahre zusammenfassend dargestellt.

Die Dogs-of-the-Dow- und die Small-Dogs-of-the-Dow-Strategien sind beide längerfristig angelegt. Es kann nicht vorausgesagt werden, in welchem Jahr welche Strategie besser abschneidet. Im Jahr 2016 waren die Dogs of the Dow bis 23. Dezember klar vorne mit einer seit Jahresbeginn gerechneten Steigerung von 17,0 %. Die Small Dogs liegen bei einer Zunahme von 11,1 % und liefern damit eine schlechtere Performance als der Dow Jones mit 12,7 % ab.

Für das Jahr 2017 haben wir jene Aktien, die für uns eine Kaufempfehlung darstellen, für beide Strategien ermittelt.

Für die Dogs finden sich die zehn Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen in der Tabelle unten.

aufstellung

Für Anleger mit kleinerem Geldbeutel könnten die Small Dogs die beste Wahl sein. Auch Optionen zur Durchführung der Strategie wären eine Alternative. Anstatt Aktien zu kaufen könnten Anleger längerfristige Call-Optionen auf diese Aktien kaufen. Es gibt für jede der Aktien des Dow Jones Optionen, die im Januar 2018 verfallen. Mit diesen Optionen können Anleger potentiell von gestiegenen Aktienkursen für ein Jahr profitieren und damit den gleichen Zeitrahmen wie die Strategien nutzen. Leider fallen bei Optionen die Dividenden weg und Anleger profitieren somit nicht von Erträgen durch Call-Optionen.

Mit Call-Optionen wäre es für Anleger möglich, die Strategie für €2.000 und weniger umzusetzen. Es wird zwar keine Dividende ausbezahlt, aber man kann die Hebelwirkung bei den Aktien nutzen. Es gibt beispielsweise eine Call-Option auf CSCO, die im Januar 2018 mit einem Ausübungspreis von ca. €28,5 verfällt und um die €2,47 gehandelt wird. Wenn CSCO auf €35 steigen würde, dann wäre diese Option zumindest €5 wert und man würde eine Rendite von 92 % bei einer Steigerung der Aktie in Höhe von 14% erzielen. Man kann also mit Optionen die Small-Dogs-of-the-Dow-Strategie bzw. die Dogs-of-the-Dow-Strategie erfolgreich umsetzen und bessere Resultate erwirtschaften, als wenn man die Aktien besitzen und die Dividenden miteinrechnen würde.

Obwohl die Dogs-of-the-Dow-Strategie Anlegern seit Jahrzehnten bekannt ist, bleibt abzuwarten, ob sie auch in den kommenden Jahren besser abschneiden wird. Wir wissen jedoch aus der Vergangenheit, dass diese Strategie kleinen Anlegern durchschnittlich bessere Chancen einräumt, Profis bei ihrem ureigensten Spiel zu schlagen.

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