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DAX Chartanalyse DOW DAX mit Donald Trump in die Zukunft

Gastautor: Thomas Heydrich
05.01.2017, 18:23  |  2167   |   |   

Aufregendes passiert ja gerade nicht, darum bleibt Zeit mal die Märkte von der psychologischen Seite zu sehen. Letztes Jahr sagte ich ja, es wird 2016 keinen Crash geben. Der DOW wurde entsprechend um die 10000 gehalten, er durfte nicht fallen, koste es was es wolle. Viele dachten, als Trump gewonnen hatte, die Märkte würden jetzt fallen. Taten sie aber nicht. Eine Erklärung ist seine mögliche Politik in Wirtschaftsangelegenheiten. Auf den ersten Blick, scheint seine Politik von Strafzöllen für Produkte die nicht in der USA hergestellt wurden, die Wirtschaft zu schwächen. Sieht man es aber von der Wirtschaftsseite, dann ist dies die richtige Politik um den Arbeitsmarkt im eigenen Land zu schützen und auch die Firmen profitieren davon. Nicht von den Strafzöllen, sondern von der Kaufkraft der Menschen, die Arbeit haben. Wer soll denn die ganzen Produkte kaufen, die im billigen Ausland hergestellt werden? Die Arbeitslosen im eigenen Land sicher nicht. Die Firmen haben sehen nur den kurzfristigen Gewinn von billigen Arbeitskräften, denken aber nicht in die Zukunft. Trump dagegen hat dies erkannt und zwingt die Firmen Erfolgreicher als je zu sein. Dies ist den meisten Firmen und Menschen nicht bewusst, ausser die alten Unternehmer wie Henry Ford und Robert Bosch hatten dies begriffe. Henry Ford sagte: "Die Menschen, welche den Großteil der Waren verbrauchen, sind diejenigen die diese Waren herstellen. Diese Tatsache sollte nicht vergessen werden. Sie ist das Geheimnis unseres Wohlstandes." Robert Bosch sagte: "Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle." Trump hat genau dies erkannt und zwingt die Firmen sozusagen den Erfolg auf, langfristig erfolgreich zu denken und zu handeln. Die Börsen haben dies wohl auch erkannt und sind seit seiner Wahl gestiegen. Trump wird hier in den Medien leider als verrückten Clown dargestellt, dies ist er aber nicht. Wir können nur hoffen, das sich dies nicht ändert, denn fast jeder Politiker hat nach den Wahlen das Gegenteil gemacht, was er vorher versprochen hat. Sollte sich also nichts gravierendes ändern, sollten wir das Jahr 2017 auch ohne Crash überstehen. Charts: DAX-Tageschart, DAX-Wochenchart, DOW-Wochenchart.

Da es sich hier um einen Tageschart handelt, kann man in dieser Form, immer nur eine Momentaufnahme vom DAX zeigen. Darum muss jeder die Trendlinien selber weiter zeichnen und beobachten, wo sich die Widerstände am nächsten Tag befinden.

Wichtig ist, sich nicht nur an Charttechnik zu orientieren, sondern auch Indikatoren eines Handelssystems zu verwenden, da die emotionslos die Richtung anzeigen und sich nicht wie der Mensch beeinflussen lassen. 

Wertpapier
DAX


2 Kommentare

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Kommentare

Ja natürlich hat alles Vor und Nachteile und eine 100% Regel gibt es nicht. Was nutzt USA denn Apple, wenn die im Ausland produzieren und nicht mal Steuern zahlen, geschweige denn Arbeitsplätze anbieten? Sie verkaufen die Produkte hauptsächlich in der USA und schöpfen sozusagen das Geld ab, sind somit Schmarotzer ohne dem Land zu nutzen. Wenn die Pleite gehen, merkt es die USA gar nicht. Wenn sie aber in der USA produzieren, werden andere Anbieter durch Strafzölle bestraft, wodurch Apple wieder konkurrenzfähig ist.
Interessant ist eben in welche Länder Apple verkauft nämliich hauptsächlich USA, Deutschland ist nicht mal aufgeführt: http://www.onlinewelten.com/games/apple-ipad/news/verkaufszahlen-ipad-2-bekannt-gegeben-100489/
Für mich Schmarotzerfirmen die der Gesellschaft keinen Nutzen bringen.
Herr Heydrich, schön wie Sie das interpretieren.
Nur von Schönreden allein steigt und fällt keine Börse. Amerika ist die größte Wirtschaftsmacht der Erde und das war sie schon, bevor Trumpp gewählt wurde.
Um im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben wurde ein Großteil von Produktionen nach Asien verlegt (Apple - eine der größten , nach Börsenwert notierten Firmen weltweit z.B.).
Amerikas Import beträgt mit über 58% mehr als die Hälfte des Gesamtvolumens der Wirtschaftsleistung.
Diese Entwicklung wächst jährlich an, begünstigt durch die fortwährende Dollarstärke. Hierbei spielt China und Japan die Hauptrolle mit zusammen 35%!
Durch die Verhängung von Strafzöllen und die Verlegung der Produktionen ins eigene Land profitieren natürlich der Arbeitsmarkt, doch ob diese auch derer Konsumenten sein werden ist höchst fraglich.
Mehr noch, durch die höheren Kosten werden selbstverständlich die Preise anziehen und die Exportzahlen werden erst einmal stagnieren wenn nicht sogar fallen.
Was nützt es einem Land wie Amerika weniger Arbeitslose zu haben aber die Umsätze gehen zurück?
Die USA produzieren weit mehr als sie verbrauchen - halten Sie sich dies vor Augen. Trumpp sieht sich als zeitgemäßer Retter von allem Übel.
Noch im Jahr 2004 veröffentlichte der bekannte amerikanische Politikwissenschaftler, Philosoph und Soziologe S. Huntington das Buch "Wer sind wir? Herausforderungen der amerikanischen nationalen Identität", das einen großen öffentlichen Aufschrei verursachte. Der Autor warnte die Amerikaner vor den zukünftigen internen Probleme, die für die USA in der Zukunft katastrophal sein könnten. Börse allein spielt nicht nur an der Wall Street.

Good evening.
Denn zurückgehende Gewinne und Warnungen kennen wir schon von anderen Börsenjahren.

Also

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