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Goldman Sachs und Deutsche Bank – anschnallen für Lehman 2.0?

Gastautor: Daniel Saurenz
07.01.2017, 08:00  |  1721   |   |   

asien_emergingmarketsGebündelte Kredite auf Immobilien, beigemischte Gewerbeimmobilien und dazu die Erwartung immer steigender Preise – bei der Lektüre des folgenden Beitrags, Startpunkt unserer Aussicht auf die kommende Börsenwoche, kann man sich schon an den Beginn des Jahres 2008 erinnern. Eigentlich könnte die Ausgangslage für den DAX kaum besser sein: Der schwache Euro begünstigt die Exportchancen der europäischen Unternehmen und damit auch die Gewinnperspektiven. Fällt die Gemeinschaftswährung, steigt meist der DAX. Ganz anders stellt sich hingegen die Lage für die US-Konzerne dar.

Fed sendet Signal

Je kräftiger der Dollar aufwertet, desto stärker der Gegenwind für die amerikanischen Unternehmen. Dies könnte sich mittelfristig auch negativ auf die US-Konjunktur und die weltweite Wirtschaftsentwicklung auswirken. Langsam dämmert dies auch den Investoren an der Wall Street, die US-Indizes haben spürbar an Dynamik verloren. Ohne weitere Gewinne an den US-Börsen wird sich aber auch der DAX nicht weiter nach oben bewegen.

Unsere Webinare im Rückblick:

Finanzmarktrunde – hier

2017er Ausblick mit Egmond – hier

asien_angkorUngewohnt deutlich äußerten sich auch die US-Notenbanker im jüngst veröffentlichten Protokoll zu den negativen Folgen einer weiteren Dollar-Aufwertung. Ein stärkerer Greenback könnte die Wirtschaftsaktivität bremsen und zugleich die Rückkehr der Inflation zum Ziel der Fed von zwei Prozent gefährden, bemerkten die Währungshüter. Für die Fed ist die Ausgangslage durchaus schwierig: Sollte Trump seine massiven Wirtschaftsprogramme umsetzen und die Inflation anschieben, rücken Zinserhöhungen auf die Agenda. Allerdings könnte dann auch der Dollar weiter aufwerten und so die US-Wirtschaft belasten.

Daher wird es spannend wie die Börsen in der kommenden Woche in die “heiße Phase” durchstarten. In der ersten Woche waren die Umsätze gering, viele Händler noch in den Weihnachtsferien. In den USA und Japan holte man den Neujahrsfeiertag nach. In der kommenden Woche dürfte Bewegung in den Markt kommen – ungewiss in welche Richtung. Am Freitag verpassten der Dow Jones denkbar knapp die 20.000er Marke. Am Ende fehlte weniger als ein Punkt.

Während sich die Aktienmärkte also eher bedeckt halten, sendete Gold ein erstes Stärkesignal. Der Kurs der Feinunze kletterte in der Spitze auf 1182 US-Dollar. Die Geschichte des Vorjahrs könnte sich also wiederholen. Wir werden uns in der kommenden Woche ausführlich mit den Perspektiven des Edelmetalls beschäftigen. Wie in der Finanzmarktrunde angesprochen können wir uns vorstellen dass Gold nach dem starken Jahresbeginn weiter zulegen kann. Nun zu einigen Beiträgen der Woche im Rückblick:

Finanzmärkte – diese Risiken lauern 2017

Apple laut Morgan Stanley vor Kursexplosion

Konjunktur – Positiver Ausblick mit Vorbehalt 

Bitcoin knackt 1.000 Dollar-Marke

Dow Jones und S&P500 im Chart-Check

Zeitreise der Optionsscheine

BNP und Commerzbank gewinnen Produktkategorie

DAX verarbeitet eine 3.000-Punkte-Rally

Tesla und Barrick Gold – Gewinne auch 2017?

Unser Webinarprogramm:

Montag, 09.01, 18 Uhr: CMC Hot Stocks: Heiße Trading-Aktien der Woche – Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 10.01, 18 Uhr: Euer Egmond.– Hier gehts zur Anmeldung…

Dienstag, 10.01, 19 Uhr: Fundamental und Chartanalyse: Wie sollten sich Anleger für 2017 positionieren?.– Hier gehts zur Anmeldung…

Mittwoch, 11.01, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde- Hier gehts zur Anmeldung…

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