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Chartanalyse: DAX eine Stufe höher, Euro entspannt, Dow in Warteschleife

Chartanalyse DAX eine Stufe höher, Euro entspannt, Dow in Warteschleife

Gastautor: Andreas Mueller
08.01.2017, 13:29  |  14756   |   |   

Wochengewinn von 1 Prozent und damit neues Zweijahreshoch zeugen von ungebremstem Kaufinteresse im DAX. Während der Dow Jones noch immer verharrt, wird in Europa also schon gefeiert. Zu Recht?

Rund 1 Prozent Gewinn verbuchte der DAX in der Vorwoche. Das klingt nicht viel, aber bedeutete ein neues Zweijahreshoch und zudem endlich einen Ausbruch aus der Range der Vorwochen. Damit war der Jahresstart zumindest im DAX geglückt, während der Dow Jones noch immer mit seiner psychologischen Marke von 20.000 Punkten kämpfte. Und erneut den Kampf verlor. Doch dazu im Detail nun MEHR - als Aufarbeitung und mit einem Ausblick auf die kommende Handelswoche dargestellt.

 

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Ausbruch aus der Range erfolgt

 

Der Long-Trigger für einen Ausbruch aus der Range, wie in der Vorwoche gezeigt unter Chartanalyse DAX und Dow zum Jahresstart (klick ->) stand bei 11.480 Punkten zur Debatte:

 

 

Vorbörslich startete der DAX am unteren Bereich der gezeigten Range (XETRA bei 11.426 Punkten) und arbeitete sich sehr rasch nach oben. Als die 11.480 dann impulsiv überschritten wurde, gab es kein Halten mehr. Darauf wies ich in der Vorwoche hin – Zitat:

Die 11.480 dient mir hierzu als Long-Trigger. Bei einem Ausbruch darüber schätze ich die Bewegung als ebenso impulsiv ein, da hier weitere Stopp-Orders und entsprechend bei Jahreshochs auch weitere Investoren am Seitenrand bereit stehen. Das Kursziel wäre dabei nicht „nur“ die 11.500 sondern höchstwahrscheinlich gleich die 11.600 Punkte-Marke.
 

In der Tat ging die Bewegung dann bis 11.617 Punkte. Das sofortige Gegensteuern in einer solchen Situation war daher weder sinnvoll noch gewinnbringend. Denn die Range wurde mit einer dicken Kerze verlassen, wie schon kurz nach 10 Uhr hier  nachzulesen (klick ->) war:

 

 

Durch die Auslösung von Stopps und der Tatsache, dass am Montag noch die Börsen in News York und London geschlossen waren, traf eine hohe Nachfrage auf ein dezimiertes Angebot. Keine gute Mischung für die Bären. Diese schlugen jedoch an einer anderen Stelle zu – im EUR/USD.

 

Am Mittwoch steuerte die Einheitswährung nach einem zuerst positiven Jahresstart erneut auf die Tiefststände der letzten Jahre zu. Bei 1,0380 sah es dann nach einer Bodenbildung aus, was ich auf meinem Facebook-Kanal darstellte.

 

 

Mit starken US-Einkaufsmanagerdaten am Nachmittag rutschte der EUR/USD noch einmal kurzfristig auf ein neues Verlaufstief und erholte sich davon prompt. Schon am Mittwoch sah man diesen Fake-Ausbruch deutlich (gezeigt in den Tages-Trading-Chancen HIER) als Chartbild:

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