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S&P 500 - Erlahmt die Aufwärtsbewegung?

10.01.2017, 15:15  |  1488   |   |   

Die US-Indizes stecken fest. Während beim Dow Jones Ind. der Deckel im Bereich der magischen 20.000er Marke fest zu sitzen scheint, kämpft der S&P 500 mit dem Bereich 2.280 bis 2.300 Punkte. Zudem lässt die aktuelle Lage in beiden Indizes einen breiten Interpretationsspielraum zu. Für die Optimisten ist die aktuelle Verschnaufpause der Aufgalopp für die nächste Rallystufe. Für die Pessimisten hingegen sind die ins Stocken geratenen Bewegungen erste Warnsignale und mögliche Indizien einer nahenden Konsolidierung bzw. Korrektur. Und für beide Deutungen gibt es jede Menge Gründe anzuführen.

Es ist aus unserer Sicht gut möglich, dass sich die zähe Bewegung noch bis zum 20.01., also dem Tag des Amtsantritts von Donald Trump als US-Präsident hinziehen wird. Wir hatten es in unserer Analyse zum Dow Jones Ind. bereits angerissen, dass wohl kaum ein US-Präsident von den Börsen mit so vielen Vorschusslorbeeren im Vorfeld überhäuft wurde, wie er.

Klare Konturen seiner angestrebten Wirtschafts- und Handelspolitik fehlen jedoch noch immer und genau dieser Aspekt lässt die US-Börsen derzeit ganz einfach eine abwartende Haltung einnehmen. Kann er die Erwartungen erfüllen, dürfte sich die Aufwärtsbewegung zunächst fortsetzen können. Wobei aus unserer Sicht das weitere Aufwärtspotential aufgrund des weit fortgeschrittenen Stadiums der Rally jedoch begrenzt zu sein scheint. Erfüllt er die Erwartungen hingegen nicht, dann könnten sich die US-Börsen rasch eine Etage tiefer wiederfinden.

Bezogen auf den S&P 500 heißt das: Bricht der S&P 500 nicht rasch über den Widerstandsbereich 2.280 / 2.300 Punkte aus, scheint ein nochmaliges Durchatmen des Marktes und somit ein Test der Unterstützung bei 2.235 Punkten (rote) Linie unausweichlich. Die zentrale Unterstützung verläuft im S& P 500 aus unserer Sicht bei 2.190 Punkten.   

Kurzum: Diejenigen, die bereits "Long" im Dow Jones Ind. und S&P 500 positioniert sind, tun gut daran, aufgelaufene Gewinne abzusichern. Zudem drängen sich unserer Meinung nach derzeit keine Neu-Engagements auf - egal, ob "Long" oder "Short". Neue Signale werden erst bei einem Ausbruch aus der Handelsspanne 2.235 bis 2.300 Punkte generiert.


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