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Total, BP, Shell – Ölförderer bieten Chancen

Gastautor: Daniel Saurenz
12.01.2017, 11:00  |  893   |   |   

o%cc%88l_rohstoffe2Der weltweite Ölverbrauch hat sich seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht. Für das vierte Quartal 2016 rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) mit einem historischen Höchststand von 97.03 Millionen Fass pro Tag. Gleichzeitig hat sich die globale Wirtschaftsleistung seit 1970 mehr als verfünffacht. Damit hat sich die Rohölintensität der Weltwirtschaft, das heisst das Verhältnis des globalen Rohölverbrauchs zum realen Bruttoinlandprodukt, deutlich verringert. Öl hat somit als Schmiermittel bei Weitem nicht mehr die Bedeutung wie noch vor 50 Jahren Auch wenn die Bedeutung des Ölpreises für die globale Wirtschaft in den vergangenen Jahren abgenommen hat: Der Ölpreis bleibt für die ökonomische Entwicklung relevant.

Ein steigender Ölpreis sollte jedoch nicht nur die US-Inflation ankurbeln, sondern auch der Produktion der Schieferölproduzenten wieder Auftrieb verleihen – mit den entsprechend positiven Auswirkungen auf deren Zulieferer. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Konsumenten wegen des höheren Ölpreises für ihre Energieeinkäufe tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Vontobel Analysten rechnen jedoch damit, dass die Konsumenten ihre Ausgaben für andere Zwecke nicht merklich kürzen werden, sie dürften vielmehr ihre Sparquote vermindern. Denn in Zeiten rückläufiger Energiepreise haben die Konsumenten auch nicht ihre Ausgaben für andere Zwecke als Energie erhöht, sondern mehr gespart.

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Aufgrund der stabilen Divdenden der Förderer sind langfristige Seitwärtsprodukte interessant. Die Societe Generale bietet ein Duo-Memory-Express auf Shell und Total an – die WKN lautet SG9Y5G.

Brent auf ein Jahr

Brent auf ein Jahr

Auch wenn nur eine langsame Ölpreiserholung erwartet wird, könnte sie sich auf die langfristige Ertragsentwicklung der Produzenten positiv auswirken. Wie die am 1. November verkündeten Quartalszahlen nahelegen, scheinen die Weichen gestellt. Zwar konnte BP im Gegensatz zu Shell sein Quartalsergebnis im Vergleich zum Vorjahr nicht steigern, dennoch schnitt das Unternehmen besser ab als erwartet. Der Gewinn von EUR 850 Millionen ist zwar deutlich unter den 1,8 Milliarden des Vorjahres, dennoch hatten Analysten mit geringeren Einnahmen gerechnet. Royal Dutch Shell verzeichnete mit EUR 1,3 Milliarden ein deutliches Plus zum Vorjahr, als durch Wertberichtigung ein Verlust von EUR 6 Milliarden entstand.

Förderer im Korb ins Depot nehmen

Für Investoren, die mit stabilen Aktienkursen bei Ölförderern rechnen, könnte eine 5,00% p.a. Protect Multi Aktienanleihe mit Partizipation auf europäische Ölmultis (WKN: VN6AK6) derzeit interessante Möglichkeiten bieten.

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Mit einer 5,00% p.a. Protect Multi Aktienanleihe mit Partizipation besteht die Möglichkeit, an der durchschnittlichen Kursentwicklung der Aktien von Statoil, Royal Dutch Shell, Total und BP teilzuhaben. Im Gegensatz zu einer „klassischen” Protect Multi Aktienanleihe, bei der die maximale Auszahlung auf den Nennbetrag begrenzt ist, kann der Anleger bei der Protect Multi Aktienanleihe mit Partizipation 1 zu 1 an der durchschnittlichen Wertentwicklung der Basiswerte partizipieren. Notieren alle Basiswerte im Beobachtungszeitraum immer über 65,00% ihres Anfangsreferenzpreises (Barriere), so erhält der Anleger einen Geldbetrag, der auf Basis des Durchschnitts der Wertentwicklungen aller Basiswerte ermittelt wird, mindestens jedoch den Nennbetrag. Notiert jedoch mindestens einer der Basiswerte im Beobachtungszeitraum auch nur einmal auf oder unter seiner Barriere, so erhält der Anleger am Laufzeitende einen Barausgleich, welcher aufgrund der Wertentwicklung des Basiswerts mit der schlechtesten Wertentwicklung ermittelt wird.

Quelle: Vontobel

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