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Whitebox Fast 20 Prozent Rendite

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26.01.2017, 12:42  |  2450   |   

Will man ergründen, warum Robo-Advisor so viel Aufmerksamkeit in der Finanzszene bekommen, stößt man auf viele einleuchtende Fakten: Die digitalen Vermögensverwalter verzichten auf viele Dinge, die Rendite kosten: teure Filialen und emotionale Entscheidungen zum Beispiel. Die junge Branche setzt auf neueste finanz- und wirtschaftswissenschaftliche Modelle, ausführliche Datenanalysen und passive Finanzprodukte wie ETFs. Durch digitale Anlagestrategien, die bei den führenden Anbietern laufend überwacht und angepasst werden, sinken die Kosten dramatisch. Soweit, so plausibel.

Doch viele Anleger fragen sich jetzt: Was kommt dabei – ganz konkret – für mein angelegtes Geld raus?

Soviel sei schon einmal verraten: Die ersten Ergebnisse der digitalen Anbieter lassen aufhorchen – und verstärken die Unruhe bei den klassischen Anbietern wie Banken und Vermögensverwaltern. Denn nun ist klar: Online-Vermögensverwalter wie Rendite-Primus Whitebox schlagen Großbanken und Co. gleich an zwei Fronten: Sie legen das Geld nicht nur zu geringeren Gebühren an, sondern vermehren es auch deutlich stärker.

Wie erfolgreich die Robo-Advisor wirtschaften, zeigt ein Test der Finanz-Plattform Brokervergleich. Das Besondere: Brokervergleich hat echtes Geld in die Hand genommen und in möglichst vergleichbare Portfolios investiert. Selbst der schwächste Anbieter kommt hier noch auf ein sattes Plus von 4,7 Prozent. Ganz vorne liegt Whitebox, einer der führenden deutschen Anbieter, mit ganzen 9,5 Prozent seit Mai 2016. 

Über das gesamte erste Jahr ab Mitte Januar 2016 haben Whitebox-Portfolios trotz extrem niedriger Zinsen sogar zwischen 5,2 (niedrigste Risikoklasse) und 19,6 Prozent (höchste Risikoklasse) zugelegt – also weit über dem Marktdurchschnitt. Für ein mittleres, ausgewogenes Portfolio der Risikoklasse 6 heißt das konkret: Aus 50.000 Euro, die im Januar angelegt wurden, sind ganze 57.200 Euro geworden. Das bedeutet: 14,4 Prozent Rendite.


Whitebox ist der erste Anbieter, der die Entwicklung seiner Portfolios komplett offenlegt. Für Mitgründerin Salome Preiswerk ist die Transparenz nur konsequent. „Anders als klassische Anbieter legen wir unseren Kunden genau offen, wo wir wie investieren – etwa in unseren ausführlichen Quartalsberichten, die jeder Kunde bekommt. Da wollen wir auch bei der Performance mit gutem Beispiel vorangehen.“

Für die Finanzexpertin liegt der Grund für die Spitzenperformance im ausgeklügelten, aktiven Risikomanagement des Fintechs. Die Anlagestrategie wurde zusammen mit den für ihre methodische und wissenschaftliche Arbeit mehrfach ausgezeichneten Experten von Morningstar Investment Management entwickelt. Als einer der wenigen Anbieter hat Whitebox eine BaFin-Lizenz und kann so in die Zusammensetzung der Portfolios eingreifen. Kunden profitierten zum Beispiel davon, dass Whitebox die Anleihenquote im zweiten Halbjahr 2016 senkte – was bei starren Portfolios nicht möglich gewesen wäre. Auch wurde der Anteil an US-Aktien reduziert, weil die Auswertung der Fundamentalwerte die Vermögensverwalter skeptisch stimmt: der „Trump-Effekt“ sei durch die Daten nicht gerechtfertigt.

Wichtiger Pfeiler der Anlagestrategie ist der Kauf fundamental starker Anlagen, also Aktien und Anleihen, die unter ihrem fairen Wert gehandelt werden. „Unser Ansatz wird sich gerade in ‚schlechteren’ Zeiten und über einen längeren Zeitraum voll ausspielen“, sagt Preiswerk. „Damit lassen sich höhere Renditen erzielen, ohne unnötiges Risiko einzugehen.“

 



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