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Anlegerverlag: E.ON: Wann kommt der nächste Rallye-Schub?
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Anlegerverlag E.ON: Wann kommt der nächste Rallye-Schub?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
27.01.2017, 12:18  |  3162   |   |   

Zur Monatsmitte hat die E.ON-Aktie in einem kräftigen Rallye-Impuls gleich mehrere wichtige Charthürden mit Schwung überboten, aber jetzt ist seit Tagen Wassertreten angesagt. Wird das jetzt noch was? Muss erst ein Pullback an die vorher überwundenen, jetzt zur Unterstützung gewordenen Chartmarken erfolgen … oder kann die Aktie aus dieser Seitwärtsbewegung heraus erneut Gas geben?

Dergleichen im Vorfeld sicher absehen zu können ist natürlich unmöglich. Die Chancen abzuwägen, Tendenzen auszumachen, ist aber machbar. Dabei sind zwei Basis-Aspekte wichtig. Zum einen dürfte die Anfang Dezember aufgekommene Stärke darauf basieren, dass E.ON (ISIN DE000ENAG999) als DAX-Mitglied einfach mit nach oben gespült wurde, weil große Fonds oft den DAX insgesamt kaufen, d.h. „Körbe“ der Einzelaktien entsprechend ihrer Gewichtung im Index ordern.

Zum anderen dürfte der Anteil an Käufern, die im Zuge der Amtsübernahme von Donald Trump dunkle Wolken am Horizont auftauchen sehen, zugenommen haben. Und da sind erste Maßnahmen die Höhergewichtung eher defensiver Aktien, wie der Energieversorger E.ON eine ist. Was bedeutet:

 

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Wenn die Nervosität zunimmt, kann E.ON davon profitieren. Und solange der Kurs nur über der 200-Tage-Linie notiert, wäre die Charttechnik auf der Seite der Bullen, denn Sie sehen ja: Nach unten sichern zwischen 6,85 und 7,15 Euro gleich mehrere Chartmarken den Kurs ab, nach oben hingegen wäre Luft. Aber:

Sollte es am Gesamtmarkt so richtig ungemütlich werden, in einem Ausmaß, dass institutionelle Investoren wie die großen Fonds ihre Exposition im DAX allgemein reduzieren, würde damit auch E.ON innerhalb solcher „Körbe“ mit verkauft. Dann würde das Fortkommen der Aktie dadurch behindert. Ein bisschen Unruhe täte dem Kurs also besser als ausbrechende, allgemeine Panik.

Momentan wäre ein Stoppkurs um 6,80 Euro, unterhalb der vorgenannten Auffangzone, noch sinnvoll. Den könnte man eine Etage höher legen, wenn die E.ON einen Rücksetzer macht und der wieder aufgekauft wird, so dass man dann ein Zwischentief hätte, an dem man sich orientieren kann. Noch ist da nichts vorhanden … aber wir  bleiben für sie ja am Ball.

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