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“Bet-at-home” – willkommen im SDAX

Gastautor: Daniel Saurenz
31.01.2017, 13:35  |  1584   |   |   

Australien_MelbourneDie Australian Open waren wie immer ein Fest. In der Traumstadt Melbourne boten die Spieler speziell im Herren-Turnier zwei Wochen lang sportliche Highlights. Besonderen Spaß hatten wohl jene, die vor dem Turnier auf die Außenseiter Nadal oder Federer setzten und so bis zum Finale mitfiebern konnten. Für den Schweizer, vor dessen 18. Grand-Slam-Erfolg man sich nur verneigen kann, wurde bei Sportwettenanbietern ein Gewinn von 17 zu 1 ausgeschüttet. Diese Renditen lassen sich mit Sportwetten-Aktien wohl nicht mehr erzielen.

Dennoch könnte Bet-at-home nun erstmals der Einzug in das Hauptfeld eines Major-Turniers gelingen – um in der Tennissprache zu bleiben. Der Anbieter von Online-Glücksspielen rückt wohl für den übernommenen Dachpfannen-Hersteller Braas Monier in den S-DAX auf. US-Baustoffkonzern Standard Industries kaufte sich mit rund 94 Prozent bei Braas Monier auf. Damit verstößt die Aktie gegen die Index-Richtlinien, wonach der Streubesitz über 10 Prozent betragen muss. Es kommt zum “FastExit”, der nach zwei Tagen vollzogen werden kann. Die Aktie von Bet-at-Home hat sich seit Februar 2016 verdoppelt. Zuletzt nahmen die Investoren etwas Gewinne mit.

Wir starten am Dienstag unsere Webinar-Woche mit der Frage  “DAX nach den ersten vier Wochen – wie geht es weiter?” Start ist um 19 Uhr  Hier gehts zur Anmeldung …

Mittwoch, 01.02, 18 Uhr: Die Finanzmarktrunde  Hier gehts zur Anmeldung …

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Bear – XM3B3U 

Bull – CD8027

Unsere Chartanalyse:

Das maximale Risiko des Deutschen Aktienindex ist – zumindest aus kurzfristiger Sicht – trotz der aktuellen Schwäche überschaubar. Mehrere, statistisch erprobte Kaufzonen sind nahe.

chart1

Aktuell dominiert die Verkäuferseite den Markt: Erkennbar wird dies insbesondere an dem Verhältnis zwischen Eröffnungs-, Hoch-, Tief- und Schlusskurs der vergangenen Handelstage. Darstellen lässt sich dies gut im so genannten Kerzenchart, in dem zu sehen ist dass der Index tendenziell stets tiefer schließt, als er eröffnet hat (schwarze Kerze). Dazu kommt, dass der DAX in zwei der drei vergangenen Tage auch relativ nahe an seinem jeweiligen Tiefstand (Low) aus dem Handel gegangen ist.

chart2

Nun nähert sich der Index aber dem ehemaligen Widerstandsbereich um 11.605/11.635, der einen – am Markt oft zu beobachtenden – Rollentausch hin zur charttechnischen Unterstützung vollziehen könnte. Verstärkt wird diese potenzielle Bodenbildungszone vom Monatsdurchschnittskurs (blaue Kurve), der ebenfalls oft Schauplatz einer Stabilisierung ist. Noch größer sind die Chancen einer Kehrtwende zurück nach oben dann im Bereich der 11.400er-Marke: Hier liegt eine bereits bewährte Kaufzone, die vom unteren Rand des Prognose-Korridors (grau) verstärkt wird. Dieser beinhaltet 90 Prozent aller DAX-Schwankungen und hat sich zuletzt am 26. Januar auf der Oberseite als zuverlässiger Grenzpunkt bewährt.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass das kurzfristige Risiko überschaubar bleibt, so dass Kurse zwischen 11.400 und 11.635 potenziell gute Einstiegschancen auf der Long-Seite darstellen. Erst bei Indexständen deutlich unter der 11.400er-Marke trübt sich die Prognose ein.

Diese Chartanalyse stellen wir Ihnen gemeinsam mit Index-Radar zur Verfügung. Wenn Sie uns oder ihn unterstützen möchten, würden wir uns freuen, wenn Sie sich den Premium-Bereich von Index-Radar einmal ansehen. Hier geht`s dorthin…

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