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Parität noch immer möglich EUR/USD - Verschnaufpause ja, aber noch keine Rettung für den Euro

01.02.2017, 10:29  |  2574   |   |   

Der Euro konnte sich zuletzt stabilisieren und den Bereich um 1,06/1,07 US-Dollar verteidigen. Die ganz großen Impulse waren zuletzt nicht mehr zu beobachten. Offensichtlich hat man sich auf diesem Niveau eingerichtet. 

Wenn am kommenden Freitag (03.02.) die US-Arbeitsmarktdaten für den Januar kommen, könnte es mit der fast beschaulichen Stimmung allerdings ein jähes Ende nehmen. Die Bedeutung der US-Arbeitsmarktdaten für die Zinspolitik der US-Notenbank ist ja hinlänglich bekannt.

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WKN
Fälligkeit
Basispreis
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23.02.2018
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5.00 %
281.46 %
DZBK
23.02.2018
1.16
2.00 %
32.41 %
DZBK
23.02.2018
1.19
-2.00 %
93.37 %
DZBK
23.02.2018
1.14
-5.00 %
695.79 %

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Die Finanzmärkte haben gegenüber Donald Trump mittlerweile eine recht ambivalente Einstellung. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob die Aktienmärkte und auch der US-Dollar die "Trump-Rally" wieder neu anheizen würden, aber über das Versuchsstadium ist das Ganze nicht hinausgegangen.

Schauen wir noch auf die Charttechnik von EUR/USD. Hier gibt es im Vergleich zu letzten Ausgabe vom 17.01.2017 wenig Neues zu berichten. Der Boden um 1,04 US-Dollar ist noch immer intakt. Das Ganze ist unverändert immer mit einer gehörigen Portion Vorsicht zu genießen. Weitere wichtige Unterstützungen findet der Euro bei 1,02 US-Dollar und 0,98 US-Dollar. Widerstände befinden sich hingegen bei 1,08 und 1,10 US-Dollar. Sollte es dem Euro gelingen, die 1,08 US-Dollar-Widerstandsmarke zu überwinden, wäre das ein erster größerer Schritt in Richtung Stabilisierung, denn noch immer schwebt das Damoklesschwert "Parität" über dem Euro. Von einer signifikanten Entspannung kann man wohl erst sprechen, wenn sich der Euro auch erfolgreich durch die Widerstandszone 1,095 /1,10 US-Dollar arbeiten kann. Ob dieses angesichts der aktuellen Gemengelage (vor allem mit Blick auf die zu erwartende Zinspolitik von EZB und FED) gelingen kann, ist noch fraglich. Kurzum: Der ganz große Druck wird zunächst nicht mehr auf den Euro ausgeübt. Die aktuelle Verschnaufpause ist jedoch nicht mit einer nachhaltigen Entspannung gleichzusetzen. 


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