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Marktkommentar: Dr. Andreas Busch (BANTLEON): Zinsschritt im Juni scheint gerechtfertigt
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Marktkommentar Dr. Andreas Busch (BANTLEON): Zinsschritt im Juni scheint gerechtfertigt

Nachrichtenquelle: Asset Standard
02.02.2017, 00:00  |  875   |   |   

Wie erwartet hat die Fed den Leitzinskorridor gestern unverändert bei 0,50% bis 0,75% belassen. Dr. Andreas Busch kommentiert das geldpolitische Umfeld.

  • Wie erwartet hat die Fed den Leitzinskorridor gestern unverändert bei 0,50% bis 0,75% belassen. Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld beschrieb sie sehr ähnlich wie im Dezember. Die einzige wesentliche Anpassung besteht im Verweis darauf, dass die Verbraucher- und Unternehmensstimmung zuletzt angezogen habe. Der Zeitpunkt für den nächsten Zinsschritt hänge von der Entwicklung der Wirtschaftsdaten ab. Man gehe aber davon aus, dass die Zinsen nur langsam angehoben werden müssen.
  • Wie ist das nahezu unveränderte Statement zu werten? In unseren Augen will die Fed signalisieren, dass sich das fundamentale Umfeld kaum geändert hat, weshalb kein Grund besteht, das Tempo bei der Rückführung des geldpolitischen Stimulus hochzufahren. Für ein Abwarten spricht auch die immer noch unklare wirtschaftspolitische Marschrichtung der neuen Regierung unter Donald Trump. Mithin sehen die Währungshüter gegenwärtig keine Notwendigkeit, den Markterwartungen entgegenzutreten, die aktuell den nächsten Zinsschritt für den Sommer eingepreist haben.
  • Wann der Leitzinskorridor tatsächlich zum nächsten Mal angehoben wird, hängt zentral von den Wirtschaftsdaten der kommenden Monate ab. In unserem Basisszenario sollten diese einen Zinsschritt im Rahmen der Juni-Sitzung rechtfertigen (unter der Annahme, dass die wirtschaftspolitischen Beschlüsse der neuen Regierung keine kurzfristigen konjunkturellen Impulse/Bremseffekte liefern). Wenn die Konjunkturdaten aber deutlich positiv überraschen, könnte es auch schon im März soweit sein. 
  • Bis zum Jahresende rechnen wir mit mindestens drei 25 Bp-Schritten. Die Geldterminmärkte haben derzeit nur gut zwei Anhebungen eingepreist. An den US-Anleihenmärkten besteht folglich ungeachtet der aktuellen Gelassenheit der Fed nach wie vor Potential für steigende Treasuryrenditen.
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