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Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend freundlich
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Aktien Osteuropa Schluss Überwiegend freundlich

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
07.02.2017, 18:24  |  556   |   |   

BUDAPEST/WARSCHAU/PRAG/MOSKAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Dienstag zugelegt.

Der rohstofflastige Moskauer RTS-Interfax-Index schloss 0,06 Prozent höher bei 1179,21 Punkten. In Budapest stieg der ungarische Leitindex BUX um 0,47 Prozent auf 32 539,53 Punkte und erholte sich damit etwas von seinen deutlichen Verlusten zu Wochenbeginn. Das Handelsvolumen belief sich auf 7,0 (Vortag: 7,3) Milliarden Forint. Die Daten zum Staatshaushalt zeigten für Januar einen Überschuss von 123,4 Milliarden Forint (ca. 398,4 Millionen Euro).

Unter den Einzelwerten verloren die MOL -Aktien 0,49 Prozent. Der Öl- und Gaskonzern erwarb sechs neue Lizenzen zur Ölförderung in Ungarn und verdoppelt somit sein ungarisches Explorationsportfolio.

Die Titel von Richter Gedeon stiegen nach deutlichen Verlusten am Vortag nun um 1,43 Prozent. Am Montag hatte der Pharmakonzern besser als erwartete Ergebniskennziffern im vierten Quartal berichtet, die Aktien waren daraufhin aber dennoch um etwas mehr als 4 Prozent abgesackt.

In Prag gewann der tschechische Leitindex PX 0,55 Prozent auf 947,25 Punkte. Das Handelsvolumen lag bei 2,98 (Vortag: 0,44) Milliarden tschechischen Kronen. Die tschechische Industrie hat ihre Produktion im abgelaufenen Jahr um 2,9 Prozent gesteigert. Auch der Außenhandel entwickelte sich robust.

Auf Unternehmensseite blieb es hingegen ruhig. Unter den Einzelwerten gab es im PX mit den Aktien der Moneta Money Bank mit minus 0,34 Prozent und den Anteilsscheine des Limonadenherstellers Kofola mit minus 0,25 Prozent nur zwei Verlierer. An der Indexspitze gewannen die Titel des Petrochemiekonzerns Unipetrol plus 2,26 Prozent.

In Warschau hielt sich der WIG-30 stabil mit minus 0,01 Prozent auf 2419,65 Einheiten. Der breiter gefasste WIG sank um 0,07 Prozent auf 55 617,09 Punkte. Nach zwei Handelstagen in Folge mit moderaten Gewinnen traten die polnischen Aktienindizes quasi auf der Stelle. Zahlen zum polnischen Arbeitsmarkt beeinflussten den Handel nicht wesentlich. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 8,7 Prozent, womit sie sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 1,5 Prozent verringerte.

Auf Unternehmensseite standen PKN Orlen und PGNiG wegen des angekündigten Ausbaus ihrer Kooperation im Blick. Während PGNiG um 0,54 Prozent stiegen, gaben PKN Orlen um 0,54 Prozent nach. Weiter aufwärts ging es für CD Projekt, die um 3,52 Prozent auf 61,80 Zloty stiegen und damit ein Rekordhoch erreichten./dkm/APA/ck/jha/

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