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DAX Trump muss Dienstag liefern, sonst knallt es im DAX kommende Woche…

Gastautor: Jens Klatt
24.02.2017, 13:13  |  4456   |   |   

(JK-Trading.com) – Der DAX hat in der vergangenen Handelswoche tatsächlich die 12.000er Marke angelaufen und das erste Mal seit rund zwei Jahren überspringen können.

 

Allerdings schaut es derzeit danach aus, als dass es zu keinem Wochenschluss oberhalb des psychologisch wichtigen Levels reichen wird.

 

Und auch, dass es in der kommenden Woche zu erneuten Höchstständen im DAX oder an der Wallstreet reicht, ist in meinen Augen eher unwahrscheinlich.

 

Zwar ist der Wirtschaftsdatenkalender in der kommenden Woche relativ dünn, aber mit der Rede Donald Trumps vor dem US-Kongress am Dienstag, auf welche die Marktteilnehmer seit zwei Wochen gespannt warten und der US-amerikanische Aktienmarkt ein Hoch nach dem nächsten erklommen hat.

 

In dieser Rede soll laut Trump etwas „Phänomenales“ in Bezug auf Steuersenkungen und fiskalpolitische Stimuli verkündet werden.

 

Die FED hat in ihrem Sitzungsprotokoll bereits am Mittwoch gewarnt, dass die Erwartungshaltung des Marktes zu hoch sein könnte:

 

„Few participants commented that the recent increase in equity prices might in part reflect investors’ anticipation of a boost to earnings from a cut in corporate taxes or more expansionary fiscal policy, which might not materialise."

 

Und auch ich sehe diese Gefahr. Der Trump-Trade seit dem 09. November, der besonders den Dow Jones und S&P500 ohne Korrektur in schwindelerregende Höhen getrieben hat, fußt nur auf purer Spekulation.

 

In seiner Rede am Dienstag muss Trump Details liefern, einen klaren Plan auf den der republikanische Kongress sich geeinigt hat und wie man in den kommenden Jahren plant Steuern zu senken und Ausgaben hochzufahren.

 

Liefert Trump diese Details nicht oder enttäuschen die präsentierten Details, könnten wir einen regelrechten Sell Off zu sehen bekommen infolgedessen auch der DAX scharf unter Druck gerät und das in meinen Augen so wichtige charttechnische Niveau um 11.400 Punkte in den Mittelpunkt des Geschehens rücken.

 

Ein Bruch wäre klar bearish zu werten und würde als nächstes Kursziel die Region um 10.800 Punkte aktivieren.  

 

Chart erstellt mit Guidants

 

Was diese eher skeptische Haltung meinerseits übrigens unterstreicht ist der Switch auf die Netto-Long-Seite im Euwax Sentiment der Börse Stuttgart, was als Kontraindikator-fungierend ebenfalls eher die Short-Seite favorisiert:

 

Quelle: Euwax | Börse Stuttgart

 

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Geschäftsführer von Jens Klatt Trading, exklusiv für JFD Brokers

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