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Beim Silberpreis steht eine starke Bewegung bevor

Gastautor: Daniel Saurenz
01.03.2017, 09:00  |  2608   |   |   

Rohstoffe_Silber_7Kräftige Erholung beim Silberpreis: Seit Ende 2016 steigt der Wert des Edelmetalls deutlich stärker als der von Gold. Daher nimmt das Interesse der Anleger an dem „kleinen Bruder“ von Gold erheblich zu. Wie könnte es mit der Silbernotierung in den nächsten Monaten weitergehen?

 


Gegenüber dem Tief vom Dezember ist er kräftig geklettert und zeigt gerade seit Jahresanfang dem Goldpreis deutlich die Rücklichter. Die Entwicklung des Silberpreises dürfte etliche Investoren überraschen, immerhin stammten 2016 laut einer Studie von Thomson Reuters, die die Analysten Mitte November 2016 auf einem Treffen des Branchenverbands „The Silver Institute“ vorgestellt haben, 55 Prozent der physischen Nachfrage nach Silber aus Industrieanwendungen, wie der Solarindustrie.

Nach der anfänglichen Euphorie um US-Präsident Donald Trump dämmert nun aber vielen Investoren zusehends, dass Trump mit seiner Politik der Abschottung und des Protektionismus den Welthandel und damit die Weltwirtschaft deutlich belasten dürfte. Das würde die Nachfrage nach Silber gerade aus dem Industriesektor dämpfen und damit Druck auf den Silberpreis ausüben.

Wer von einem steigenden Silberpreis profitieren möchte, schaut sich den Silber Long Hebel 3,5  mit der WKN PR2EY1 aus unserer ISIN-Liste an. Für Skeptiker der aktuellen Entwicklung findet sich dort auch ein Silber Short Hebel 7 mit der WKN SE7KDR.

Silber ist viel volatiler als Gold

Silberpreis in USD seit Dezember 2016

Silberpreis in USD seit Dezember 2016

Dennoch ist der Silberpreis kräftig auf dem Weg nach oben. Er verhält sich dabei so, wie sich der „kleine Bruder“ von Gold üblicherweise verhält, weil Investoren Silber trotz seiner starken Abhängigkeit von Industrieanwendungen als Edelmetall betrachten. Wenn es bei Gold nach oben geht, steigt der Silberpreis meist doppelt so stark oder sogar nach stärker an.

Dieser Zusammenhang der Wertentwicklung gilt allerdings auch auf dem Weg nach unten. Da Gold aktuell aber kräftig auf dem Weg nach oben ist, legt der Silberpreis überproportional kräftig zu. Für Rückenwind beim Goldpreis sorgt, dass Trump den Dollar deutlich nach unten redet. Lesen Sie hierzu auch Trump macht Barrick-Gold „great again“ .

Der Dollar ist die teuerste Währung der Welt“, sagt Alain Bokobza, Anlagestratege bei der Société Générale. Wegen des gerade gegenüber dem Yen sinkenden Dollar legt der Goldpreis deutlich zu. Für zusätzlichen Druck auf den Dollar sorgt, dass Investoren inzwischen davon ausgehen, dass sich die US-Notenbank wegen der zunehmenden Risiken durch Trump’s Politik mit der nächsten Zinserhöhung länger Zeit lassen könnte, als bislang erwartet. Wenn die gemischten US-Konjunkturdaten, wie jüngst vom Arbeitsmarkt, anhalten könnten, dürften Investoren verstärkt Geld aus dem Aktien- in den Anleihenmarkt umschichten, woraufhin die Zinsen sinken würden. Damit bekäme Gold – und damit auch Silber – neben dem sinkenden Dollar auch von den sinkenden US-Zinsen Rückenwind. Was die Märkte sonst noch bewegt, erfahren Sie in der Finanzmarktrunde am 01.03. um 18. UhrHier gehts zur Anmeldung.

Morgen schauen wir uns an, wie die Nachfrage den Silberpreis beflügeln könnte…

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