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Münchener Rück: Fester Zins und Teilrückzahlung nach einem Jahr
Foto: DekaBank

Münchener Rück Fester Zins und Teilrückzahlung nach einem Jahr

Gastautor: Hussam Masri
13.03.2017, 08:46  |  1337   |   |   

Autor: Hussam Masri

Kontinuität und Verlässlichkeit gelten laut Medienberichten als Markenzeichen der Münchener Rückversicherung. Dies zeigt sich auch an der Führung der weltgrößten Rückversicherung, die seit der Gründung im Jahr 1880 bisher lediglich neun Vorstandschefs zählte. Doch zur diesjährigen Hauptversammlung am 26. April ist es wieder so weit. Nach mehr als 13 Jahren übergibt Nikolaus von Bomhard den Staffelstab an seinen Vorstandskollegen Joachim Wenning. Dass er für das vergangene Jahr einen Gewinnrückgang melden muss, dürfte von Bomhard zwar nicht gefallen. Für die Aktionäre gibt es aber ein Abschiedsgeschenk, denn die Münchener Rück hebt die Dividende von 8,25 Euro im vergangenen Jahr auf 8,60 Euro an.

Analysten zeigten sich von diesem Schritt positiv überrascht und prognostizieren nun eine konstant hohe Dividendenrendite von 4,8 Prozent auch für die kommenden beiden Jahre. Weniger positiv fielen hingegen die Analystenkommentare zu den vorläufigen Geschäftszahlen für 2016 aus. Das operative Ergebnis schrumpfte von 4,8 auf 4,0 Mrd. Euro und beim Konzernergebnis musste Vorstandschef von Bomhard eine Abnahme um 500 Mio. Euro auf 2,6 Mrd. Euro verkünden. Als Ursachen hierfür nennen Analysten den kostspieligen und noch nicht abgeschlossenen Umbau der Tochter ERGO sowie Großschäden im vierten Quartal. Diese unvorhersehbaren Ereignisse gelten als grundsätzliches Risiko für den Rückversicherer. Bei der Erstversicherungssparte ERGO könnte das Ende der Belastungen aber absehbar sein. Im vierten Quartal verzeichneten Analysten hier nämlich die Rückkehr in die Gewinnzone.

2,75 Prozent p.a. Festzins, Teilrückzahlung nach einem Jahr und 25 Prozent Barrierenpuffer

Die DekaBank 2,75 % Münchener Rückversicherung DuoRendite Aktienanleihe Pro 04/2020 richtet sich an Anleger, die eine hohe, marktunabhängige Verzinsung für drei Jahre anstreben und die Hälfte ihres Kapitaleinsatzes bereits nach einem Jahr zurückerhalten möchten. Eine einigermaßen stabile Entwicklung der Münchener Rück-Aktie ist nur für die Rückzahlung der zweiten Hälfte des Nennbetrags erforderlich.

Der feste Zinssatz von 2,75 Prozent wird im ersten Jahr auf den vollständigen Nennbetrag in Höhe von 1.000,00 Euro bezogen, bis der Anleger am 03.04.2018 die erste Auszahlung erhält. Diese erfolgt unabhängig von der Marktentwicklung und umfasst neben dem Zins auch den halben Nennbetrag von 500,00 Euro je Anleihe. Anschließend wird der verbliebene, Nennbetrag von 500,00 Euro weiterhin zu 2,75 Prozent verzinst und führt zu weiteren Zinszahlungen im April 2019 und 2020.

Damit am 03.04.2020 ebenfalls die zweite Hälfte des ursprünglichen Nennbetrags in Höhe von 500,00 Euro in bar zurückgezahlt wird, muss die Münchener Rück-Aktie am Bewertungstag die Barriere mindestens behaupten. Demnach darf die Schlussnotiz der Aktie am 27.03.2020 allenfalls 25,00 Prozent unter dem Startwert, also dem Schlusskurs vom 31.03.2017, liegen. Eventuelle Aktienkursgewinne erhöhen die Rückzahlung nicht, da der Anleger neben den Zinsen maximal den Nennbetrag zurückerhält.

Schließt die Münchener Rück-Aktie am 27.03.2020 jedoch unter der 75-prozentigen Barriere, erhält der Anleger Münchener Rück-Aktien zusammen mit einem Barausgleich für Aktienbruchteile. Dabei wird ein Aktienkauf für 500,00 Euro je Anleihe zum Startwert unterstellt, wobei die Aktienposition zuzüglich des Barausgleichs aufgrund der Barrierenunterschreitung nun mehr als 25,00 im Minus notiert. Die marktunabhängig ausgezahlten Zinsen können dieses Minus lediglich abmildern, sodass der Anleger insgesamt einen Verlust erleidet. Auch ein Totalverlust der zweiten Hälfte des Nennbetrags ist möglich, weil die übertragenen Münchener Rück-Aktien wertlos könnten.

Zudem unterliegt die DuoRendite Aktienanleihe Pro insgesamt dem Emittentenrisiko. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Risiken bis hin zum Totalverlust drohen.

Die DekaBank 2,75 % Münchener Rückversicherung DuoRendite Aktienanleihe Pro 04/2020 mit der WKN DK0KEW steht vom 13.03.2017 bis zum 31.03.2017* (15:00 Uhr) zur Zeichnung bereit und wird zu 100,75 Prozent des Nennbetrags (1.007,50 Euro je Stück) inklusive eines Ausgabeaufschlags von 0,75 Prozent angeboten.

*Vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung der Zeichnungsfrist.

 

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den FERI EuroRating Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.feri-fund-awards.de; www.zertifikateawards.de

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


Disclaimer: Werbeinformation: Die hierin enthaltenen Informationen stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf des Finanzinstruments dar und können eine individuelle Beratung nicht ersetzen. Diese Werbeinformation enthält nicht alle relevanten Informationen zu diesem Finanzinstrument. Für vollständige Informationen sollten potenzielle Anleger den jeweiligen Prospekt der DekaBank einschließlich etwaiger Nachträge (der „Wertpapierprospekt“) sowie die Endgültigen Bedingungen lesen. Diese Dokumente sind bei der Emittentin, DekaBank Deutsche Girozentrale, kostenlos erhältlich oder können unter www.dekabank.de oder https://zertifikate.deka.de heruntergeladen werden. Sollten Kurse / Preise genannt sein, sind diese freibleibend und dienen nicht als Indikation handelbarer Kurse / Preise. Die hier genannten Werte dienen der Erläuterung des Auszahlungsprofils dieses Finanzinstruments. Die Werte sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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