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Anlegerverlag: Daimler: An der „Mauer der Angst“ höher
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Anlegerverlag Daimler: An der „Mauer der Angst“ höher

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
14.03.2017, 11:09  |  1907   |   |   

Es geht nur langsam voran mit der Daimler-Aktie (ISIN DE0007100000). Aber ist das schlecht? Natürlich wünscht man sich als Anleger rapide, weitreichende Kurssprünge, nach Möglichkeit keine Rücksetzer und schon gar keine Trendwende nach unten. Aber eigentlich sind 80 Prozent der Börsentage langweilig, vom Stillstand gekennzeichnet. Und wenn es rund geht, dann nicht selten überraschend, so dass man da gerne mal vor vollendeten Tatsachen steht. Eine langsame, aber innerhalb eines Trends ablaufende Bewegung ist da von Vorteil, denn:

Man steht grundsätzlich auf der richtigen Seite, der Seite der besseren Wahrscheinlichkeiten, kann sich absichern und muss nicht fürchten, dass zu schnelle Kursgewinne umfassendere Gewinnmitnahmen provozieren, die dann auch mal ausarten und einen Trend brechen können. Eine langsame Trendbewegung zeigt, dass die Marktteilnehmer auch die Risiken berücksichtigen, vorsichtig agieren. Eine solche „Mauer der Angst“, an der man sich langsam, aber eben bewusst höher tastet, ist immer besser als eine „Rundum-Sorglos-Rallye“, wie wir es momentan bei vielen US-Aktien erleben. So gesehen passt bei Daimler.

Aber natürlich haben wir auch hier, in einem ruhigeren Fahrwasser, Trading. Was heißt, dass kurzfristige Chartmarken eine Bewegung ausbremsen oder neu beleben können. Die da wären:

 

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Die Widerstandszone in Form der bisherigen Jahreshochs zwischen 72,64 und 73,23 Euro. Das ist die Hürde, die Daimler angehen und bezwingen müsste, um erst einmal wieder freie Bahn nach oben zu haben. Vorteil: Darüber wären die nächsten Widerstände eher diffus, so dass die Aktie dann nicht unmittelbar gebremst würde. Aber noch ist es nicht soweit. Und da wir in den kommenden Tagen mit der US-Notenbankentscheidung, der Wahl in den Niederlanden, dem Treffen Merkel/Trump und dem großen Verfalltermin an der Terminbörse, der auch die Optionen auf einzelne Aktien umfasst, eine ganze Reihe kursbeeinflussender Termine haben, muss man auch den Blick nach unten richten und sich konsequent absichern.

Da findet sich allerdings eine ganze Reihe markanter und solider Unterstützungen. 20-Tage-Linie, Juli-Aufwärtstrend, die Zwischenhochs vom letzten Frühling zwischen 67,80 und 68,50 Euro – das ist ein stabil wirkender Support. Gut geeignet, um Stoppkurse für spekulativere Positionen dort anzusiedeln, während weniger kurzfristige Engagements je nach Zeithorizont, Größe und Risikobereitschaft ihre vernünftigen Stoppmarken bei 64 oder 59,50 Euro finden würden.

 

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