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Anlegerverlag: E.ON: Sind wir am Punkt „X“?
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Anlegerverlag E.ON: Sind wir am Punkt „X“?

Nachrichtenquelle: Anlegerverlag
15.03.2017, 13:45  |  933   |   |   

Eigentlich wusste man ja, dass die Bilanz 2016 eine kalte Dusche sein würde. Eigentlich wusste man auch, dass die Dividende klein ausfallen würde. Und eigentlich wusste man darüber hinaus, dass die Bäume beim Energieversorger E.ON (ISIN DE000ENAG999) nicht in den Himmel wachsen würden. Trotzdem fiel die Aktie, am Morgen noch im Plus gestartet, in den Stunden danach wie vom Blitz getroffen. Wieso?

Man darf vermuten, dass da die Worte Stellenstreichungen und Kapitalerhöhung eine große Rolle spielten. Das sind Schlagworte, die klingen, als werde es vorerst weiter bei „Blut, Schweiß und Tränen“ bleiben. Und dass man die Dividende von den von 50 Cent gekürzten 21 Cent für 2016 auf 30 Cent für das laufende Jahr erhöhen will, deutet schon an: Milch und Honig fließen da vorerst nicht. Und man hat ja Alternativen:

 

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Dass „Versorger-Kollegin“ RWE in den letzten zwei Wochen kräftig hat zulegen können, während die E.ON-Aktie trotz ihres vorherigen Ausbruchs über wichtige Charthürden „abgeschossen“ wurde, dürfte kein Zufall, sondern das Ergebnis von Umschichtungen in das offenbar besser aufgestellte Unternehmen sein. Die Frage stellt sich indes: Wo ist der Punkt „X“, an dem RWE dadurch als „teuer“, E.ON hingegen als „billig“ angesehen werden könnte? Hier, jetzt, heute?

Die Chance wäre da, wenn die aktuell umkämpfte Unterstützungszone 6,84/7,03 Euro hält. Im Tagestief war E.ON schon deutlich darunter gerutscht, hält die Zone jetzt aber zur Mittagszeit. Sollte die Aktie sich hier wieder herauskämpfen können, wäre die Chance auf einen neuen Anlauf nach oben gar nicht schlecht, auch, wenn es bis hinauf auf gut 7,40 Euro ein steiniger Weg wäre. Fiele E.ON aber heute oder in den kommenden Tagen unter diese 6,83 Euro-Linie, hieße das: Finger weg, denn die Aktie wäre dann vorerst „Bärenfutter“.

 

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