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Weicheier aller Länder, vereinigt euch

Gastautor: Bernd Niquet
18.03.2017, 13:00  |  2494   |   |   

Ich habe ja mein Geld hauptsächlich in Europa angelegt, denke jedoch immer öfter: Trump hin, Trump her, vielleicht hatte der alte Kostolany ja auch hier Recht, dass man die Brieftasche am besten in den Vereinigten Staaten von Amerika aufbewahrt.

 

Dabei gibt es ja durchaus positive Zeichen aus Europa: Geert Wilders hat die Wahlen in den Niederlanden nicht dominiert, wir setzen den Polen Grenzen und werden die Briten wohl nicht allzu billig ziehen lassen.

 

Wenn da nur nicht diese entsetzlichen Deutschen wären, diese ganzen Weicheier an der Spitze der Politik in der Justiz, die das immer noch nicht verstanden haben, dass unsere Freiheit zwar ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika ist, dass man aber dafür auch etwas tun und manchmal eine harte Kante zeigen muss.

 

Jetzt wird aber alles anders. Meine Zeitung titelte tatsächlich: „Berlin will Erdogan nun Grenzen setzen.“ Da ertappe ich mich, mich wie der Moderator der heute-show zu fühlen und in mich hinein zu brabbeln: „Tatsächlich? Nein! Das glaubt doch keiner.“

 

Das glaubt auch keiner – und das zu Recht. Denn es wird auch nichts passieren, schließlich will man erst dann agieren, wenn die Grenzen des Strafrechts berührt werden. Also nie.

 

Früher einmal galt der Grundsatz: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Heute hingegen ist selbst das Strafrecht schwul. Damit müssen wir wohl leben, bis unsere Freiheit einmal durch zu viel falsch verstandene Liberalität zugrunde gegangen ist.

 

Gerade habe ich einen Bericht über Angriffe von Patienten auf Pfleger in den Notaufnahmen der Krankenhäuser gesehen. Doch anstatt denen ordentlich eine auf die Nuss zu hauen, macht das Krankenhauspersonal jetzt Deeskalationskurse.

 

Manchmal denke ich, die ganze Bundesrepublik Deutschland ist ein einziger großer Deeskalationskurs: Natürlich steigt überall die Gewalt, die meisten Opfer überleben jedoch, und das ist doch eine gute Nachricht.

 

Und dass die Autoindustrie, von der unser Land maßgeblich lebt, nahezu ausnahmslos aus Betrügern besteht, die sich an der öffentlichen Ordnung vergehen – Schwamm drüber.

 

Man wird sich doch mal ein bisschen Freiheit gestatten dürfen.

 

 

 

 



4 Kommentare

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Kommentare

Tom sagt:

Wie sagte Henry Ford:
Autos kaufen keine Autos.
Bei den heutigen Neuwagenpreisen wundert mich das nicht.
Auch Inspektionen sind für den Normalverdiener kaum noch zu
bezahlen. Wehe es geht was kaputt, dann sind 1000,00€ schnell
weg. Spritpreise, Versicherungen kommen auch noch dazu.
Vor ein paar Tagen erzählte uns eine Märchentante im Fernsehen
das die Neuwagen Verkäufe in der Eurozone stark zugelegt haben.
Besonders in den Krisenländern wurden mehr Neuwagen verkauft.
Deutschland war das Schlusslicht mit wenigen Prozenten.
Das ist wieder ein Beispiel, wie im Fernsehen gelogen wird.
Für diese Lügen muss ich sogar noch bezahlen.

Link: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/18/geheime-friedhoefe-warum-verstecken-hersteller-tausende-neuwagen-in-der-pampa/comment-page-1/?comments=1#comments
Für die weitgehend ungenutzten Plätze zahlt Berlin pro Tag etwa 10.000 Euro, sagte Breitenbach gegenüber der "B.Z." Der bestehende Vertrag könne frühestens 15. Oktober wirksam gekündigt werden, zitierte die Zeitung die Senatorin.

Quelle : http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/02/breitenbach-will-fluechtlingsvertrag-mit-brandenburg-kuendigen.html
Eben noch gedacht,
Niquet brächte endlich mal einen treffenden Artikel statt Ökosozi-Gejammer,
*zack* mit der Handkante ins Genick.

"Und dass die Autoindustrie, von der unser Land maßgeblich lebt, nahezu ausnahmslos aus Betrügern besteht, die sich an der öffentlichen Ordnung vergehen – Schwamm drüber."

Die Mega-Ober-Vollgas-XXXL-Betrüger aus der Öko-und-Sozialindustrie wieder mal
außen vor gelassen.

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