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Aixtron – kurioses Stühlerücken

Gastautor: Daniel Saurenz
20.03.2017, 14:06  |  1256   |   |   

Vier mal im Jahr passt die Deutsche Börse die Zusammensetzung der Indizes an. In der Regel fallen Aktien heraus, die in den vergangenen Monaten oder Jahren besonders schwach waren und daher in der Kategorie “Marktkapitalisierung” unter dem Wert möglicher Aufstiegskandidaten liegen. Schaut man auf den Aufsteiger Aixtron, findet man jedoch auf fast allen Zeitebenen ein Minuszeichen. Hier sorgt also nicht die Stärke für den Aufstieg in den TecDAX sondern der vielmehr der ehemalige US-Präsident Obama. Dessen Veto ließ den Aixtron-Verkauf platzen. Der chinesische Investor Grand Chip Investment zog sein Angebot für den deutschen Spezialmaschinenbauer zurück. Der Deal sei ein Sicherheitsrisiko für die USA, bekundete man im Dezember 2016. Die Aktie war aufgrund der anstehenden Übernahme aus dem Index gefallen und feiert nun ihr Comeback. Weichen muss dafür wegen zu geringer Börsenumsätze STRATEC Biomedical, ein Spezialist für Analysesysteme für In-vitro-Diagnostik.

Im DAX bleibt alles beim alten – in der Zusammensetzung wie bei der Performance. Wir blicken auf die Charts:



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