DAX-0,11 % EUR/USD-0,75 % Gold+0,65 % Öl (Brent)+0,68 %

Christopher Niehaus Für WhatsApp-Nachricht 46.000 Dollar Strafe

31.03.2017, 10:14  |  4195   |   |   

Der ehemalige Banker Christroph Niehaus muss 46.000 Dollar Strafe bezahlen. Dazu wurde Niehaus von der britischen Financial Conduct Authority (FCA) verurteilt, denn dieser hatte 2016 vertrauliche Kundeninformationen über den Kurznachrichtendienst verbreitet.

Christopher Niehaus, seinerzeit ein Geschäftsführer bei der US-amerikanischen Investmentbank Jefferies, hatte Anfang 2016 geschäftliche Informationen über zwei Klienten per WhatsApp verschickt. In dem aufgedeckten Fall hatte Niehaus einem Freund vertrauliche Vertragsinformationen über einen Konkurrent des Freundes mitgeteilt ("Bloomberg"). Bei der Information handelte es sich um die Identität des Kunden, Vertragsdetails und die Provision, die Niehaus für den Deal bekommen würde. 

Der Inhalt der Nachricht kam ans Tageslicht, als nachdem eine Beschwerde über Niehaus beim Bankhaus eingegangen war und er daraufhin sein Handy zurückgab. In diesem Zusammenhang wurde die Nachricht entdeckt und der Fall der Financial Conduct Authority (FCA) übergeben.

Niehaus wurde 2016 vom Unternehmen beurlaubt und reichte seine Kündigung noch vor dem Urteil ein. Bereits bei einer ersten Anhörung vor der FCA hatte Niehaus sein Fehlverhalten eingestanden und somit eine Reduzierung der Geldstrafe um 15 Prozent erwirkt.   



0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel