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Luftfahrtkongress 2017 Schulterschluss für den Luftfahrtstandort Deutschland

Nachrichtenagentur: news aktuell
31.03.2017, 11:41  |  278   |   |   
Berlin (ots) - Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften vereinbaren
stärkere industriepolitische Zusammenarbeit

Berlin. Industrie, Luftverkehrswirtschaft und Luftfahrtindustrie
verlangen zur nachhaltigen Stärkung des Luftfahrtstandortes
Deutschland einen Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft und
Gewerkschaften. Das teilten der Bundesverband der Deutschen Industrie
(BDI), der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL)
und der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie
(BDLI) am Freitag in Berlin mit.

Gemeinsames Ziel der drei Verbände ist eine auf Nachhaltigkeit
angelegte Luftfahrtpolitik. Es geht demnach um einen
wettbewerbsfähigen Industriestandort Deutschland sowie Fortschritte
im Klima- und Umweltschutz. Dafür braucht die Branche einen
verlässlichen und fairen Rahmen.

BDLI-Präsident Klaus Richter: "Deutschland nimmt in der
internationalen Luftfahrt eine wichtige Rolle ein. Unsere Industrie
ist im hart umkämpften weltweiten Wettbewerb mit ihren Produkten
"Made in Germany" dank technologischem Vorsprung, höchster Qualität
und Zuverlässigkeit erfolgreich. Unsere gemeinsam erarbeitete
hervorragende Marktposition, an der auch unsere starke,
mittelständisch geprägte Zuliefererindustrie einen wichtigen Anteil
hat, können wir nur dann erhalten, wenn auch in Zukunft Innovationen
in Produkte der Spitzentechnologie und damit in Markterfolge
umgesetzt werden. Dazu bedarf es einer ambitionierten
Forschungsförderung, Maßnahmen zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit
sowie des Eintretens für einen fairen Wettbewerb in aller Welt."

BDL-Präsident Stefan Schulte: "Die deutsche Luftfahrtindustrie
produziert hochinnovative Flugzeuge, die führend sind bei Qualität
und Umweltschutz. In der Praxis kommen diese Innovationen aber nur
an, wenn die Fluggesellschaften auch die Investitionskraft haben, um
diese Produkte kaufen zu können. Hierzu brauchen unsere
Fluggesellschaften und Flughäfen faire und wettbewerbsfähige
Rahmenbedingungen. Dafür brauchen wir eine gemeinsame Anstrengung
aller Akteure, die in Deutschland Luftfahrt verantworten und
gestalten. Was bislang jedoch fehlt, ist eine gemeinsame
industriepolitische Initiative von Bund, Ländern, Luftfahrtindustrie,
Luftverkehrswirtschaft und Gewerkschaften zur Stärkung unserer
Wettbewerbsfähigkeit. Nur so sichern wir für unsere Unternehmen die
Investitionskraft, um effizientere, leisere und umweltfreundlichere
Technik zu betreiben."

BDI-Präsident Dieter Kempf: "Eine moderne Industrienation wie
Deutschland ist auf effiziente Luftverkehrssysteme und eine
leistungsfähige Luftfahrtindustrie angewiesen. Sie sind Motoren für
Freihandel und Freizügigkeit. Nach der Brexit-Erklärung fordert die
Wirtschaft auf beiden Seiten des Ärmelkanals schnellstmöglich
Klarheit und Rechtssicherheit. Nun muss es maximale
Schadensbegrenzung geben. Wir müssen Europa zusammenhalten und
stärken."

Anlässlich des zweitägigen Luftfahrtkongresses mit mehr als 300
Vertretern aus Bundes- und Landespolitik, Medien, Unternehmen,
Verbänden und Nichtregierungsorganisationen haben BDI, BDL und BDLI
eine umfangreiche Bestandsaufnahme zum Luftfahrtcluster Deutschland
vorgelegt: http://bdi.eu/media/themenfelder/mobilitaet_logistik/publ
ikationen/20170330_BDI_BDL_BDLI_Zukunft_der_Luftfahrt_gemeinsam_gesta
lten.pdf

Diese enthält auch Handlungsempfehlungen für die 19.
Legislaturperiode der Bundesregierung:

- Ausbau der Forschungsförderung für hochinnovative
Spitzentechnologie
- Abschaffung der Luftverkehrsteuer
- Übernahme von Kosten der Luftsicherheit durch die öffentliche
Hand
- Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Flughafeninfrastruktur und
keine weiteren Betriebsbeschränkungen
- Förderprogramm für private Investitionen in leiseren und
energieeffizienteren Luftverkehr in Deutschland
- Regelmäßige Bund-Länder-Konferenz mit Bundes- und Landespolitik,
Luftfahrtunternehmen und Gewerkschaften

Ihre Ansprechpartner:

Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) Jobst-Hinrich Wiskow |
Abteilungsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: +49 30
20281479 Mail: j.wiskow@bdi.eu

Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) Claudia
Nehring / Pressesprecherin Tel.: +49 30 520077 116 Mail:
claudia.nehring@bdl.aero

Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI)
Cornelia von Ammon / Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel:
+49 30 206140 14 Mail: von.ammon@bdli.de

OTS: BDI Bundesverband der Dt. Industrie
newsroom: http://www.presseportal.de/nr/6570
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_6570.rss2

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu


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