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Euro fondsxpress Kampf zwischen Aktiv und Passiv

Gastautor: Jörn Kränicke
31.03.2017, 14:59  |  2037   |   |   

Der Kampf um das Geld der Anleger wird immer unerbittlicher. Die ETF-Branche setzt selbst die großen Fondshäuser unter Erfolgs- und Gebührendruck. Bei BlackRock findet gar ein Kampf im eigenen Hause statt. Bei manchen aktiven Fonds sollen nun die Gebühren teilweise um die Hälfte sinken und 30 Mitarbeiter, darunter Analysten und Fondsmanager, müssen laut Bloomberg gehen. Hintergrund dieser Tat sind die miserablen Absatzergebnisse im vergangenen Jahr.

Die BlackRock-Tochter iShares sammelte netto 140,5 Milliarden US-Dollar Geld ein. Aus aktiven Fonds von BlackRock flossen elf Milliarden US-Dollar ab. Gerade die großen Institutionen wie Versicherungen und Pensionskassen setzen fast nur noch auf ETFs. Das ist kein Wunder zumal auch Smart Beta ETFs seit einem Jahrzehnt zeigen, dass auch günstig Outperformance liefert. Das belegen etwa die Zahlen des PowerShares FTSE RAFI US 1000 UCITS ETF, der im November 2017 sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Seit Auflage war er kumuliert um 17,5 Prozentpunkte besser als der S & P 500. Und der Vorsprung der Smart Beta ETFs dürfte in Zukunft wachsen, denn auch hier sinken die Gebühren stark. Powershares hat sie jetzt teilweise um bis zu 25 Prozent reduziert.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende
Jörn Kränicke
Chefredakteur



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