DAX+0,73 % EUR/USD+0,11 % Gold-1,03 % Öl (Brent)+0,41 %
Marktüberblick: Nasdaq 100 nach Rekordhoch schwächer
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Marktüberblick Nasdaq 100 nach Rekordhoch schwächer

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Nachrichtenquelle: Commerzbank
03.04.2017, 08:11  |  395   |   |   

Der deutsche Aktienmarkt konnte seinen Aufwärtstrend zum Wochenausklang fortsetzen. Als Kursstütze wirkten ein schwacher Euro und Käufe zum Quartalsultimo (Window-Dressing). Der DAX verbesserte sich um 0,46 Prozent auf 12.313 Punkte und erreichte damit ein neues 2-Jahres-Hoch. Auf Wochensicht rückte der Leitindex um 2,06 Prozent vor. MDAX und TecDAX schlossen am Berichtstag 0,45 beziehungsweise 0,32 Prozent höher. 68 Prozent der Werte im HDAX verzeichneten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug 73 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 113,1 Millionen Aktien im Wert von 4,02 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,67). Die stärksten Sektoren waren Versorger, Rohstoffwerte und Medienwerte. Die deutlichsten Verluste sahen Bauwerte, Konsumwerte und Automobilwerte. An der DAX-Spitze legte RWE gestützt von einer positiven Analysteneinschätzung 2,98 Prozent zu. Dahinter folgten E.ON und ProSiebenSat.1 Media mit Zugewinnen von 2,04 und 1,29 Prozent. Am anderen Indexende notierte Commerzbank 0,69 Prozent schwächer. Continental und HeidelbergCement gaben um 0,38 respektive 0,25 Prozent nach. Im TecDAX haussierte Nemetschek nach einem optimistischen Unternehmensausblick um 9,26 Prozent.

An der Wall Street endeten die Indizes nach einem lustlosen Handel im Minus. Der Dow Jones Industrial schloss 0,31 Prozent tiefer bei 20.663 Punkten. Der Nasdaq 100 notierte 0,06 Prozent tiefer bei 5.436 Punkten. Im Tagesverlauf hatte der Technologieindex ein neues Rekordhoch bei 5.451 Zählern markieren können. Von den über 3.100 an der NYSE gehandelten Aktien konnten 57 Prozent an Wert gewinnen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 50 Prozent. 90 neuen 52-Wochen-Hochs standen sechs neue Tiefs gegenüber. Gesucht waren Immobilienwerte und Versorger. Die stärksten Verluste zeigten Finanzwerte und Industriewerte. Im Dow belegte Intel die Indexspitze mit plus 0,89 Prozent. Die rote Laterne hielt Exxon Mobil mit einem Abschlag von 2,01 Prozent.

Der Dollar-Index stieg den vierten Tag in Folge um 0,10 Prozent auf 100,56 Punkte und erreichte die fallende 20-Tage-Linie. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD fiel um 0,20 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 1,0653 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen ragte das Pfund Sterling ohne kursbewegende Nachrichten mit Zugewinnen hervor. Zum Euro kletterte die Inselwährung auf ein Monatshoch.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,27 Prozent auf 388,22 Punkte zu. Brent-Öl verteuerte sich um 0,75 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch bei 53,53 USD. Laut am Freitagabend veröffentlichten Daten von Baker Hughes stieg die Zahl aktiver Ölbohrungen in den USA die elfte Woche in Folge um zehn auf 662, den höchsten Stand seit September 2015. Der Preis für US-Erdgas notierte nahezu unverändert bei 3,19 USD. Comex-Kupfer verbilligte sich mit dem Ende streikbedingter Angebotssorgen um 0,71 Prozent auf 2,65 USD. Gold stieg um 0,18 Prozent auf 1.247 USD (1.171 EUR). Silber und Palladium rückten um 0,27 beziehungsweise 0,08 Prozent vor. Platin endete 0,36 Prozent tiefer bei 948,20 USD.

Am Rentenmarkt legte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,11 Prozent zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt tiefer auf einem 3-Wochen-Tief bei 0,33 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,09 Prozent auf 161,51 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um zwei Basispunkte auf 2,40 Prozent. Sie pendelt bereits seit zwei Wochen in einer engen Range von neun Basispunkten seitwärts.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index rückte um 0,31 Prozent auf 147,38 Punkte vor. Für den Nikkei 225 ging es um rund 0,7 Prozent nach oben. Der von der BoJ veröffentlichte Tankan-Stimmungs-Bericht wies für das erste Quartal eine verbesserte Stimmung bei den japanischen Industrieunternehmen aus. Die Börsen in Shanghai blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Fokus auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes für Deutschland, die Eurozone, Großbritannien und die USA. Autowerte könnten Impulse von den Kfz-Absatzzahlen für den März in den USA erhalten.

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WKN Typ Basiswert Merkmale
CE741M Bull NASDAQ 100 Hebel: 11,0
CD9L4X Bear NASDAQ 100 Hebel: 8,3

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