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Warum Kanadische Cannabis-Aktien die Outperformer von 2017 werden

Gastautor: Marc Davis
03.04.2017, 15:28  |  105066   |   

Kanadas pharmazeutischen Cannabis-Aktien steht ein weiteres großartiges Jahr bevor.

Schon 2016 war spektakulär. Die Mehrheit von Kanadas pharmazeutischen Cannabis-Aktien konnte Gewinne von weit über 100 Prozent verbuchen. Nur zum Vergleich: Der Dow-Jones-Index legte im selben Zeitraum gerade mal 13,4 Prozent zu.

Die hochwertigsten Cannabis-Aktien verzeichneten sogar noch dramatischere Gewinne als 100 Prozent.

Dazu gehört Aurora Cannabis (TSX.V-Kürzel: ACB), ein Unternehmen, welches ich im Jahr 2015 als Anlagemöglichkeit entdeckte, wobei es zu diesem Zeitpunkt noch ein kleines Start-up war. Damals kostete deren Papier gerade mal 40 Kanadische Cents.

In den letzten vier Monaten von 2016 schnellte es jedoch von 80 Kanadischen Cents auf ein Hoch von 3,20 Kanadische Dollar (300 Prozent), bevor eine Konsolidierung bei 2,30 Dollar eintrat. Im Endeffekt erzielte die Aktie also innerhalb von 120 Tagen eine Wertsteigerung von 187 Prozent.

Mittlerweile verzeichnet Aurora den zweithöchsten Börsenwert aller Kanadischen pharmazeutischen Cannabis-Aktien. Er beläuft sich zurzeit auf 750 Millionen Dollar.

(Der seltene Anblick von einer der weltweit leistungsfähigsten Cannabis-Plantagen in Auroras 12-Millionen-Dollar-teurer, topmoderner Hochsicherheitsanlage nahe Calgary, Alberta)

Aurora scheint nun bereit, aus seiner Konsolidierungsphase auszubrechen und sukzessive auf ein höheres Level zu steigen. Das Unternehmen befindet sich zudem auf dem Weg, einen signifikanten Marktanteil von Kanadas zukünftigem 10-Milliarden-Dollar-Gesundheitsmarkt im Cannabis-Bereich zu erobern.

Natürlich gibt es auch andere führende Cannabis-Aktien, bei denen sich ein Aufwärtstrend beobachten lässt. Ich werde sie allesamt im Auge behalten und meine Erkenntnisse gern mit euch teilen. In diesem Zusammenhang dürfte es für die meisten von Interesse sein, dass sich meine Expertise auf 25 Jahren Erfahrung in der Bereitstellung fundierter Marktanalysen für die Investment Community begründet. Im Rahmen meiner Untersuchungen habe ich meinen Schwerpunkt stets im Bereich Venture Capital gesetzt.

Erst Kalifornien. Jetzt Kanada. Bald auch Deutschland.

Die meisten der von Cannabis-Aktien im Jahr 2016 erzielten Gewinne haben sich im Nachgang der Volksabstimmung Kaliforniens zur Legalisierung von Marihuana für den Privatgebrauch ergeben.

Und der nächste große Katalysator für einen Preissprung ist ebenfalls schon da. Zu ihm kam es, als die Kanadische Regierung in dieser Woche überraschend den offiziellen Countdown bis zur Legalisierung von Marihuana für den Privatgebrauch verkündete. Gemäß der neuen Gesetzgebung soll dieser in der zweiten Aprilwoche losgehen, wobei der legale Verkauf dann ab 1. Juli 2018 (Canada Day) erlaubt sein soll.  

In den kommenden Wochen ist eine anhaltende Rally Kanadischer Cannabis-Aktien also so gut wie vorprogrammiert. Bereits Ende Februar konnte eine flächendeckende Kurssteigerung von durchschnittlich zehn Prozent beobachtet werden, nachdem die Regierung ohne großen Aufhebens verkündete, die Legalisierung bis 2018 über den Tisch bringen zu wollen.

Politischen Rückenwind für die Aktienhausse kam also aus Kalifornien. Tatsächlich war der US-Bundesstaat die Inspiration für Kanadas Regierung, welche grundlegend an den Werten Gleichheit und Fortschritt orientiert ist. So setzte sie sich ihrerseits das Ziel, das 45 Jahre andauernde Verbot von Cannabis auszusetzen.

Wie konnte es dazu kommen?

Das ist einfach.

Kalifornien ist der weltweit erfolgreichste Exporteur einer sozial-progressiven Kultur. Ob es nun um die Rechte homosexueller Menschen geht, um den Umweltschutz, die Gleichstellung der Geschlechter oder einfach nur um Ernährungstrends – Kalifornien ist seiner Zeit immer ein bisschen voraus. Und früher oder später folgen meist alle westlichen Rechtssysteme dessen politischen Pfad.

Kanada steht hierbei an erster Stelle.

Mittlerweile arbeiten Kanadas großflächige Marihuana-Produzenten nicht mehr nur daran, Profit aus dem neuen heimischen Multimilliarden-Dollar-Markt zu schlagen. Nein, sie positionieren sich auch ganz gezielt so, dass sie sich die Ausdehnung einer unaufhaltsamen sozialen Bewegung in anderen Ländern zunutze machen können.

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