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Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger bleiben mit nahendem Dax-Rekord vorsichtig
Foto: Frank Rumpenhorst - dpa

Aktien Frankfurt Ausblick Anleger bleiben mit nahendem Dax-Rekord vorsichtig

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
04.04.2017, 08:28  |  437   |   |   

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben nach dem letztlich schwächeren Start in den April vorsichtig. Der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex signalisierte am Dienstag rund eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsbeginn ein Minus von 0,15 Prozent auf 12 239 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeichnete sich ebenfalls ein leicht schwächerer Start ab.

Zum Wochenstart hatte sich der Dax seinem Rekordhoch bei 12 390 Punkten aus dem April 2015 zunächst bis auf 15 Punkte genähert, bevor die Gewinne schmolzen und er letztendlich nach durchwachsenen US-Wirtschaftsdaten im Minus schloss. Positive Signale aus europäischen Wirtschaft gerieten in den Hintergrund.

'NOCH FEHLTE KRAFT FÜR DAX-REKORD'

Es habe sich schnell gezeigt, dass die Kraft für einen neuen Dax-Rekord noch nicht ausreiche, schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba in einem Morgenkommentar. Neue Erkenntnisse oder Impulse habe es im Grunde aber nicht gegeben. Vielmehr spielen weiterhin politische Unsicherheiten eine zentrale Rolle, während der Markt gute Konjunkturdaten zuletzt nur bedingt wahrgenommen habe.

Auf der Unternehmensseite bestimmten Analystenkommentare das Bild. Die Aktien der Allianz gewannen am Morgen auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss des Vortages 0,36 Prozent. Die Experten der US-Bank Goldman Sachs hatten die Bewertung der Papiere des Versicherers mit "Buy" aufgenommen.

SÜDZUCKER FÄLLT NACH VERKAUFSVOTUM

Für die Anteilsscheine des Zuckerproduzenten Südzucker wurden die Goldman-Analysten hingegen skeptischer. Sie rechnen mit Druck auf die Zuckerpreise und sehen Kursrisiken. Der Südzucker-Kurs fiel nach dem Verkaufsvotum auf Tradegate um mehr als 5 Prozent.

Die Aktien des Leasinganbieters Grenke verteuerten sich nach Neugeschäftszahlen um knapp 1 Prozent. Ein Händler lobte das Neugeschäft, monierte aber die Marge ein wenig./mis/fbr

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