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Euro fondsxpress Kritik an zu hohen Gebühren

Gastautor: Jörn Kränicke
07.04.2017, 15:08  |  1876   |   |   

In jüngster Zeit hat sich in der ETF-Branche der Gebührenkampf noch einmal verstärkt. In dieser Woche senkte db X-trackers die Gebühren für 28 ETFs teilweise deutlich. Hier ist der Kampf um Marktanteile in vollem Gange. Gleichwohl sind die ETFs in Europa im Vergleich zu den USA immer noch „teuer“. Dort bietet etwa iShares US-Aktien-ETFs mit Gebühren von nur 0,03 Prozent an. Hierzulande kosten die günstigsten ETFs (Euro Stoxx 50) 0,05 Prozent. Von so günstigen Gebühren können Besitzer aktiver Fonds nur träumen. Aktienfonds kosten in der Regel weit über einen Prozent. Aber auch hier dürften in nächster Zeit Gebührensenkungen anstehen.

Jüngst hat etwa die britische Finanzaufsicht FCA die Branche harsch kritisiert. Denn dort herrsche kein Preiswettbewerb und die hohen Kosten würden die meist mageren Ergebnisse in keinster Weise rechtfertigen. Gleichwohl spüren die aktiven Manager den Gegenwind immer stärker. Wenn man den US-Markt als Vorreiter nimmt, kommt auf die Branche hierzulande noch einiges zu. Denn der US-ETF-Boom ist gigantisch. In den ersten drei Monaten 2017 flossen ETFs 135 Milliarden US-Dollar zu – im gesamten vergangenen Jahr waren es „nur“ 287,5 Milliarden US-Dollar. 

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende
Jörn Kränicke
Chefredakteur

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