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Afghanistan: Albig wirbt für Abschiebestopp für Afghanistan-Flüchtlinge
Foto: Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

Afghanistan Albig wirbt für Abschiebestopp für Afghanistan-Flüchtlinge

Nachrichtenagentur: Redaktion dts
15.04.2017, 16:23  |  2190   |   |   
Kiel (dts Nachrichtenagentur) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) will sich im Fall seiner Wiederwahl bei der Landtagswahl am 7. Mai für einen bundesweiten Abschiebestopp für Flüchtlinge aus Afghanistan einsetzen. Das berichtet die "Welt am Sonntag". Die derzeitige Praxis, abgelehnte Asylbewerber aus dem Bürgerkriegsland in Flugzeuge zu setzen und nach Kabul auszufliegen sei angesichts der Lage in Afghanistan der "reine Irrsinn".

Die Bundesregierung und jene Bundesländer, die die Abschiebungen mittrügen, handelten "verlogen, zynisch und inhuman", sagte Albig bei einer Wahlkampfveranstaltung in Heide (Kreis Dithmarschen). Schleswig-Holstein ist bisher das einzige Bundesland, welches einen Abschiebestopp für Afghanistan verhängt hat. Er läuft am 10. Mai aus und könnte dann nur noch einmal verlängert werden, wenn der Bund zustimmt. Der Kieler Regierungschef verwies auf die Unterstützung beider Kirchen für den schleswig-holsteinischen Sonderweg und kündigte an, die Landtagswahl auch zu einer Abstimmung über den Abschiebestopp seiner Landesregierung machen zu wollen. Bei einem Erfolg werde er in Berlin für eine Verlängerung werben. "Vielleicht kriegen wir dann ja einen bundesweiten Abschiebestopp", so Albig.

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Kommentare

...und wiedereinmal,beweist sich,vor unangenehmen Aufgaben drückt sich die Politik,genauso,wie es die Skeptiker vorausgesehen haben!
Die Bereitschaft,geschlossen zu handeln,ist jedoch Grundvoraussetzung,falls wir das Recht auf Asyl weiterhin der Bevölkerung zumuten wollen,kein Wunder,dass die Zahl derer,die den Quatsch abschaffen wollen stätig wächst!
Besonders ausgeprägt,scheint mir der Hang zur Weltfremdheit in der Gruppe der Bevölkerung zu sein,die monatlich eh vom Geld der anderen leben und nicht das Schicksal derer teilen,die noch einen Leistungsempfang aus der Rentenversicherung entgegensehen!

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