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Ergebnisse von Goldman Sachs und der Bank of America US-Banken im Höhenflug - Aktienkurse bleiben cool

18.04.2017, 15:32  |  2108   |   |   

Privatleute und Unternehmen sind in Amerika optimistisch gestimmt, zumindest was die Wirtschaft und Aktienkurse betrifft. Es werden mehr Kredite vergeben und das Geschäft mit der Hoffnung spült ordentlich Geld in Kassen der großen Bankhäuser.

Das zweitgrößte Bankhaus Amerika, die Bank of America, hat im ersten Jahresviertel vom regen Handel an den Finanzmärkten und einer gut laufenden US-Wirtschaft profitiert. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf unterm Strich 4,9 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus in New York mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Vorbörslich stieg am heutigen Handelstag die Aktie um mehr als 1 Prozent, siehe hier.

Bank of America

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat zu Jahresbeginn weniger stark als erwartet vom Handel an den Finanzmärkten profitiert - hier hatten Analysten der Bank mehr zugetraut. Dennoch gelang es dem Wall-Street-Haus, den Gewinn im ersten Quartal verglichen zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 2,3 Milliarden Dollar zu verdoppeln. Die Quartalsdividende steigt nun von 65 auf 75 Cent, siehe hier.

Goldman Sachs Group

Auch werden die US-Banken von den jüngsten und zukünftigen Zinsanhebungen der Notenbank profitieren. Für die Bank of America ist die nächste Anhebung besonders wichtig, denn das Bankhaus verfügt über hohe Einlagen - das Nettozinsergebnis legte um 5,5 Prozent zu ("NTV").

Bereits in der vergangenen Woche hatten weitere US-amerikanische Großbanken ihre Zahlen vorlegt. Die US-Großbank JPMorgan Chase veröffentliche gute Quartalszahlen - der Konzerngewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 6,4 Milliarden US-Dollar, siehe hier. Damit übertraf die Bank die Erwartungen der Analysten. Auch die US-Banken Wells Fargo und Citigroup legten letzte Woche ihre Quartalszahlen vor und übertrafen mit ihrem Gewinn jeweils die Erwartungen. Bei der Citigroup sorgten die regen Aktivitäten an den Finanzmärkten für klingelnde Kassen. Sowohl bei JPMorgan Chase als auch der Citigroup sorgte der Anleihehandel für volle Kassen - bei der Citigroup wuchsen die Erträge um 19 Prozent, siehe hier.

Zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang das Scheitern von Trumps großen Pläne auch auf die Geldhäuser negative Auswirkungen haben wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin geht die Börsenrally ungebremst weiter.  



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